25. Ermutigung, Schulaktivitäten & Auswirkungen des Ukraine-Krieges

Man möchte eigentlich gar nicht mehr darüber sprechen, über die Pandemie mit ihren vielen Auswirkungen, die sich letztlich überall zeigen und für Unmut sorgen. Aber jetzt ist ja vieles wieder möglich, so auch das traditionelle Treffen mit den Medien und den Lehrern, Elternvertretern, weiteren Gesprächspartner und ganz besonders den Schülern der Erich-Kästner-Schule mit Sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen in Fürstenwalde.
Beherrschendes Thema ist derzeit der Krieg in der Ukraine, das geht auch hier an keinem vorbei, vor allem schon deshalb nicht, weil die Schule mit Schulen in Polen und in der Ukraine lebhafte und freundschaftliche Beziehungen pflegen. Dass der Verbund gelebt wird, erfuhren wir von Andrea Rieger. Sie ist nicht nur seit Jahren die Cheforganisatorin, wenn sich die Schulen zu Gemeinsamkeiten treffen, sondern sie hat auch eine Pädagogin aus der ukrainischen Partner-Schule aufgenommen – Marta und ihre Tochter Jeva, das war ihr eine Herzensangelegenheit. Die sprachliche Barriere wird super mit Russisch und Englisch überbrückt, zudem ist Marta Englisch-Lehrerin und unterrichtet bereits in Bad Saarow an der Schule das Fach Englisch in den beiden neu eingerichteten Willkommensklassen. Sie berichtete, dass sie Deutsch von den Kindern lernt, das würde sie mit Freude erfüllen. Die Erich-Kästner-Schule in Fürstenwalde hat zudem die Kinder gebeten, die Schule in Eigenregie zu bebildern und ihre Eindrücke so zu formulieren. Viele Friedenssymbole und Bilder sind nun nicht nur in den Klassen zu sehen, sondern die Schule als solches ist mit Kunst übersät – ganz zur Freude der 25. Ermutigung. Denn sie ist in jedem Jahr Gast in der Aula und stellt Kunstwerke von jungen behinderten Künstlern aus, und zwar nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Republik. Federführend ist dabei die Format GmbH und eine Fachjury, die aus bis zu 1500 Exponaten wählt, so schilderte es Roland Schulze, Mitglied der Jury. Jedes Exponat hat seine besondere Geschichte, ob gemalt, getöpfert oder in anderen Techniken, angefertigt, es wird begutachtet und ausgewählt. Petra Schumann zeigte sich von dem 25-jährigen Jubiläum der Ermutigung und den langen gemeinsamen Weg, den Schule und Ermutigung bereits gemeinsam gegangen sind, hocherfreut. Aus diesem Anlass gab es eine super Schokotorte, deren Genuss Freunde und Wegbegleiter gleichermaßen begeisterte. Darüber hinaus gab Petra Schumann einen kurzweiligen Ausblick auf die bevorstehenden Aktivitäten. Dabei verwies sie besonders auf das große Sportfest Mitte Mai, die traditionelle „Kästner Woche“ im Juni, für die schon eine Menge geplant. Die Teestunde mit der Schulleiterin wird in jedem Falle auch wieder stattfinden. Etwas Besonderes, so die Schulsprecherin, wird es zur Zeugnisausgabe der zehnten Klassen geben. Mehr wollte sie aber nicht verraten.

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