Engagierte Lehrer, interessiert Eltern und begeisterte Schüler – so präsentierte sich der Rahn Education Campus

Die Freie Grundschule des Rahn Education Campus am Spreebogen in Fürstenwalde war am vergangenen Samstag mal wieder stark gefragt: Alles, was mit der Grundschule, den Lehrmethoden und den Räumlichkeiten zu tun hatte, wurde von Kindern und Eltern erobert. Alle Klassenräume nebst Sporthalle und Schulhof sowie die „Kita am Spreebogen“ standen zum Tag der offenen Tür für die Eltern bereit. Die Kommunikation der Kinder, die Fähigkeit sich auszudrücken und Verantwortung zu übernehmen, zeichnete sich schon am Eingang der Grundschule der Rahn Education ab. Denn das, was die Großen im Verbund der Rahn Education Schulen in Fürstenwalde leben, das können die Jüngsten schon lange: Eltern und Kinder empfangen und durch die Schule führen, das ist für sie Ansporn, sich auch weiter zu entwickeln. Das und vieles mehr ist in dieser besonderen Grundschule Programm.

Das Lehrerkollegium und der Förderverein, der sich ebenfalls vielfältig im Schulleben engagiert, haben am Samstag Hand in Hand gewirkt. Natürlich ist es für ein Kind, das bald eingeschult wird, spannend und aufregend, seine zukünftige Schule kennenzulernen. Das wird um einiges leichter, wenn gleichaltrige Kinder dabei sind, die ähnlich empfinden. In den einzelnen Klassenräumen gab es eine Menge Interessantes für die zukünftigen Grundschüler zu bestaunen und zu erleben. Die Klassenräume sind unterschiedlich gestaltet und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Was einem gleich auffällt, ist, dass die Moderne bereits Einzug gehalten hat und Techniken angewandt werden, die auf dem Vormarsch sind und auch vor der Schule in puncto Kommunikation und der damit verbundenen Aufrüstung der spezifischen Lehrmittel nicht halt machen. Die Tafeln in den Klassenräumen beispielsweise haben sich mit der Zeit gewandelt. Es gibt sie natürlich nach wie vor zur Unterstützung des Lehrers – nur eben um ein Vielfaches besser. Das wird die Kinder nicht besonders interessiert haben, aber für die Eltern ist das im Hinblick auf die Zukunft nicht nur wichtig, sondern eventuell entscheidend bei der Entscheidung für eine Schule.

Die Klassenräume sind hell und farblich für die Kinder gestaltet und mit einer gewissen formalen Strenge in Einklang gebracht. Der schulische Alltag wird damit nicht nur im Lernen, sondern auch im Erleben Abwechslung bringen. Mit kleinen Experimenten in den einzelnen Fächern, die dann auf dem Lehrplan stehen werden, wurden die Kinder auf spielerische Art in den Bann gezogen und aufgefordert, es selbst einmal zu versuchen. Im Mathematik-Klassenraum waren die Experimente und Aufgaben schon etwas knifflig für den einen oder anderen, im Kunstraum hingegen konnten sich die kreativen Köpf mit verschiedenen Farben gestalterisch ausleben. Der größte Spaß dieses Kennenlern-Programms war ganz sicher der sportliche Aspekt, denn die Bewegung ist nach wie vor das Nonplusultra und wird auch am Rahn Education Campus ganz großgeschrieben. Kinder lernen hier den Sport im Team und für sich selbst kennen und schätzen, denn Bewegung ist alles. Nur leider haben erstaunlich viel Kinder gerade in Bezug auf sportliche Betätigung großen Nachholbedarf. Es ist dem modernen Zeitgeist geschuldet, dass sich nicht alle Kinder mit Begeisterung dem Sport zuwenden, sondern oftmals lieber mit ihren Smartphones auseinandersetzen. Gottseidank gibt es in der Rahn Education dazu Regeln, die das im schulischen Alltag unterbinden. Und die Ertüchtigung beim Sport wird dann dem Alter entsprechend forciert.

Die schöne große Aula in der ehrwürdigen Schule war der Musik gewidmet. Quer durchs Haus schallte der Takt der Drums und die Töne der E-Gitarren an die Ohren der vielen Besucher. Voller Enthusiasmus versuchte sich die kommende Generation an den Instrumenten und alle hauten ordentlich auf die Pauke – solange, bis die Lehrer eingriffen und die ersten Takte vorgaben. Bei so viel Wissenswertem kam es super an, dass es außerdem frischen Kaffee für die Eltern und gesunde Säfte für die Kinder gab. Die Eltern waren begeistert über das Miteinander der Pädagogen, die sich für diesen Tag soviel ausgedacht hatten und sich in den Gesprächen so gut informiert mit einbrachten, dass die allermeisten Fragen leicht beantwortet werden konnten.

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