Workshop zur Datenermittlung der Luftverschmutzung

Mittels Sensoren wollen Studierende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Daten zur Luftverschmutzung sammeln und in einer interaktiven Karte abbilden. Bürger/innen der Stadt sind aufgerufen, sich bei dem Citizien Science Projekt einzubringen und selbst aktiv zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort beizutragen.

Mitmachen konnte jeder, sagte Isabell Hlawon, die an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Unternehmensmanagement studiert. Zusammen mit ihren Kommiliton/innen war sie in der Projektwerkstatt „Smells like“ aktiv und lud zu einem Workshop ein, wobei Bürger/innen Sensoren zusammenbauen konnten, die zur Messung von Emissionen in Eberswalde eingesetzt werden sollten.

Diese durfte dann jeder mit nach Hause nehmen. Mit Unterstützung der Eberswalder/innen wollen wir möglichst viele Daten aus unterschiedlichen Teilen der Stadt sammeln und diese in einer interaktiven Karte abbilden. Dadurch soll für alle deutlich werden, wo Luftverschmutzung auftritt“, erklärt Inke Kühl, Tutorin der Projektwerkstatt. Anhand der Karte können alle dann eigene Handlungsmöglichkeiten abzuwägen. „Bei erhöhten Belastungen wir das eigene Auto mitunter eher stehen gelassen, um die aktuelle Luftverschmutzung nicht zu verschlimmern“, hofft die Studentin.

Seit einem Jahr beschäftigt sich die studentische Gruppe im Modul „Umweltmanagement“ am Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft mit dem Projekt. Sie testeten Sensoren und erstellten eine interaktive Karte, mit der gesammelte Daten erfasst und abgebildet werden können. „Je mehr Daten zusammenkommen, desto leichter wird es sein, besonders belastete Straßen ausfindig zu machen. Das Thema Luftverschmutzung wirkt dadurch nicht mehr abstrakt, sondern ist online real einsehbar. Bürger/innen können so aktiv ihre Lebensqualität beeinflussen und beispielsweise auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen“, fügt Prof. Dr. Thoralf Buller, Lehrbeauftragter im Modul, hinzu.

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