Standorte können online eingesehen werden

    Das Informations- und Leitsystem der Stadt Fürstenwalde/Spree, im Allgemeinen als „Rote Tafeln“ bezeichnet, existiert seit 2003. Damals wurde nach zweijähriger Vorbereitungszeit ein System aus knapp 40 Informationstafeln, Regional-, Stadt- und Zentrumsplänen installiert und durch Wegweiser ergänzt. Durch das Zentrum führen zwei Stadtrundgänge, welche die meisten der Ziele miteinander verbinden. Im Laufe der Zeit gesellten sich weitere Tafeln hinzu, sowohl im Zentrum als auch am Stadtrand (z.B. Pintschbrücke, Waldfrieden).

    Das Gros der Tafeln befindet sich jedoch nach wie vor im Stadtteil Mitte und so wurde von der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2016 beschlossen, das vorhandene System auch auf neue Ziele zu erweitern. Diese sollen sich auch in anderen Stadt- und Ortsteilen befinden. In diesem und im nächsten Jahr werden neue Tafeln und Wegweiser das bestehende System ergänzen. Der Schwerpunkt der aktuellen Erweiterungsstufe besteht im Bereich der früheren Gemeinde Ketschendorf im Stadtteil Süd: Nachdem bereits im Mai die erste Rote Tafel für das frühere Internierungslager in der Reifenwerksiedlung eingeweiht wurde, folgen nun weitere Tafeln, die auf die interessante Geschichte bekannter und manchmal auch weniger bekannter Orte, Gebäude und Persönlichkeiten hinweisen werden.

    Für den 16. Dezember ist geplant, im Beisein des Enkels Tomas Hirschmann eine Rote Tafel zu enthüllen, welche zum einen das Leben und Wirken Siegfried Hirschmanns in Ketschendorf aufzeigt und zum anderen die Geschichte der Kabelwerksiedlung erörtert, deren Entstehung auf Hirschmann zurückgeht. Im März nächsten Jahres soll eine Tafel in der Ketschendorfer Feldmark die Geschichte der Frauen wiedergeben, welche hier unlängst mit Straßennamen geehrt wurden.

    Weiterhin werden auch Tafeln an der Gerhard-Goßmann-Grundschule und an der Martin-Luther-Kirche aufgestellt. Auch die Leuchttonne am Kreisel Hangelsberger Chaussee bekommt eine Tafel. In Nord werden die Gewoba-Siedlung und das Werk der Firma Pintsch sowie der lange Jahre durch die Kreisverwaltung genutzte „Pintsch-Garten“ (Trebuser Straße 60) durch Tafeln der Öffentlichkeit näher gebracht. Die genauen Termine der Einweihung werden noch mit den Akteuren abgestimmt.

    Zu den Stadtrundrängen und den Zielen gibt es Faltpläne. Seit Kurzem ist auch eine Internetseite (http://stadtgeschichte.fuerstenwalde-spree.de) freigeschaltet, welche die Standorte online aufzeigt und die Inhalte der Tafeln wiedergibt. Das Informationsangebot im Internet soll künftig ausgebaut werden und weit über die Inhalte der Tafeln hinausgehen. Dies ist insbesondere ein Wunsch vieler Akteure, da der textliche Inhalt auf den Tafeln stark begrenzt ist. Auch sollen die Textinhalte in anderen Sprachen verfügbar sein. Um die Nutzer vor Ort auf die Internetseite hinzuweisen, werden zeitnah der Link zur Seite per QR-Code an den Tafeln angebracht.

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