Wettermuseum öffnet Raum für gesellschaftliche Debatten

    Das Wettermuseum Lindenberg (bei Beeskow) startet im Februar eine wöchentliche Veranstaltungsreihe zum Thema Klimawandel und seine gesellschaftlichen Folgen. „Der heiße Sommer 2018 und der daraus folgende Temperaturrekord zeigen deutlich, dass der Klimawandel bereits in vollem Gange ist“, so Jannis Buttlar, der Umweltbildungsreferent des Museums. Der Konflikt um den Hambacher Forst im Zusammenhang mit dem „Kohleausstieg“ verdeutlicht exemplarisch die große gesellschaftliche Relevanz der Debatte rund um den Klimawandel.

    Der Vereinsvorsitzende Dr. Bernd Stiller schildert die daraus folgenden Pläne des Museums: „Zusätzlich zu unserer Arbeit als Wissensvermittler wollen wir das Museum verstärkt als Ort des gesellschaftlichen Austausches zum Thema Klimawandel öffnen.“

    Das Museum veranstaltet dazu ab dem 13. Februar jeden Mittwoch um 11:30 und 18:00 Uhr das sog. Klimacafé. Hierbei erwartet die Besucher bei Kaffee oder Tee in gemütlicher Atmosphäre eine Themenführung mit einer Einführung in den Klimawandel. Anschließend werden zu wechselnden Schwerpunkten verschiedene Diskussionen, Präsentationen und Workshops angeboten und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eingeladen.

    Am 13. Februar geht es z.B. um die Frage, warum der Sommer 2018 so heiß war, und am 20. Februar werden die gängigsten Thesen der sogenannten „Klimaskeptiker“ einem Faktencheck unterzogen. Der Eintritt für die ersten Veranstaltungen am 13. und 20. Februar ist frei.

     

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