Sozialausschuss brachte Gewissheit

In der vergangenen Woche trafen die Leitungen von Jähn-, Sonnen-, Fontane- und Goßmann-Grundschule, das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) und die Stadt Fürstenwalde/Spree zur sog. Ausgleichskonferenz zusammen, um die Erstklässler aus Fürstenwalde und den Umlandgemeinden Langewahl, Rauen und Steinhöfel zum Schuljahr 2019/20 zu verteilen. Zu den Ergebnissen informierte der Erste Beigeordnete und für die Schulen zuständige Fachbereichsleiter, Stefan Wichary, in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport, Soziales und Gleichstellungsfragen am vergangenen Donnerstag.

Von den 423 Kindern im Einschulungsalter waren auf Grundlage der aktuellen Schulbezirkesatzung 267 Schulanmeldungen auf die Schulen in Trägerschaft der Stadt Fürstenwalde/Spree zu verteilen. Im Vorjahr war die Zahl mit 269 Schulanmeldungen nur unwesentlich höher, und auch dieses Mal ging die Planung auf. „Wir hatten mit maximal 25 Schulanfängern je Klasse gerechnet und kommen hier auch gut hin. In vielen Fällen werden wir auch darunter liegen“, berichtete Wichary.

Fontane- und Goßmann-Grundschule werden mit jeweils drei ersten Klassen starten. Auch in der Sigmund-Jähn-Grundschule sind bislang drei Klassen für Schulanfänger vorgesehen. An der Sonnengrundschule wird es im Rahmen der flexiblen Schuleingangsphase wieder zwei Regel- und drei Flexklassen geben. Den Versand der Bescheide hat das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) für den 30. April angekündigt.

Bis dahin wird es auch noch über 32 Anträge von Eltern entscheiden müssen, deren Kinder aus wichtigem Grund eine andere Schule besuchen sollen (Vorjahr: 33 Anträge). In 23 Fällen geht es hier um einen Wechsel innerhalb von Fürstenwalde. Für neun Schulanfänger liegt die Wunschschule außerhalb von Fürstenwalde, z.B. in Bad Saarow. Der Erste Beigeordnete ergänzte, dass für die Entscheidung der Umstand, dass bereits Geschwisterkinder die Wunschschule besuchen, bedeutsam sei und diesem nach Ankündigung der Schulamtsvertreterin stärkeres Gewicht zukommen solle. 

Dazu kommen 81 Erstklässler, die für andere Schulen angemeldet sind. Darunter fallen auch die 75 Kinder aus dem Zuständigkeitsbereich der Stadt, die in den freien Grundschulen in Fürstenwalde (53), Rauen (17) und Hangelsberg (5) eingeschult werden. Schließlich bleiben die vom Schulbesuch zurückgestellten Kinder, deren Zahl mit ebenfalls 75 in diesem Jahr (Vorjahr: 53) ungewöhnlich hoch aus. Dieser Umstand sorgte bei den Teilnehmern der Ausgleichskonferenz für einigen Gesprächsstoff und wird auch weiterhin besondere Aufmerksamkeit erfahren.

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