Erste Stipendiaten erhielten Zuschlag

    Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij und Peter Noack, Vorsitzender des Vorstands der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, überreichen die ersten Brandenburg-Stipendien an Medizinstudierende. Mit dem Landärzteprogramm des Gesundheitsministeriums können nach der Förderrichtlinie pro Semester, beginnend ab Oktober 2019 und endend im April 2021, 50 Stipendien neu vergeben werden, davon 25 monatliche Stipendien in Höhe von 1.000 Euro und 25 monatliche Co-Stipendien von bis zu 500 Euro.

    Das Interesse ist groß: In der ersten Bewerbungsrunde wurden 68 Anträge für ein Stipendium und sieben Anträge für ein Co-Stipendium eingereicht. Nach einer Auswahl werden zum Start des Wintersemesters 2019/2020 jetzt 34 Stipendien und sieben Co-Stipendien vergeben. Das sind also mehr Vollstipendien, als in der Förderrichtlinie pro Semester eigentlich vorgesehen sind. Ein Ausgleich der vorgesehenen Fördermittel zwischen den Stipendien ist nach der Förderrichtlinie möglich. Mit dem Stipendium verpflichten sich die Medizinstudierenden, nach ihrer Ausbildung für mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen Brandenburgs ärztlich tätig zu sein.

    Auf Vorschlag der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg wurde das Landärzteprogramm von der Landesregierung initiiert und wird aus Landesmitteln finanziert. Die KVBB setzt das Programm um. Bewerbungsschluss für den nächsten Förderbeginn zum 1. April ist der 15. Februar 2020 (www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/).

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