Zur Bewältigung der Pandemie-Folgen

Junge Menschen sind gesundheitlich durch das Corona-Virus zwar durchschnittlich weniger gefährdet, umso stärker sind sie jedoch von den Maßnahmen zur Virus-Eindämmung und den damit verbundenen sozialen Einschränkungen und wirtschaftlichen Folgen betroffen. Das Kinderzimmer wird zum Ort für Homeschooling, Freizeit, Wohnen und Schlafen. Nach einer Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts geben 63 Prozent der jungen Menschen an, dass sie sich einsam fühlen oder unter Einsamkeit und den Einschränkungen leiden.
Bundesjugendministerin Franziska Giffey wird daher zu einem Jugend-Hearing einladen, bei dem es um die Perspektiven von jungen Menschen und ihren Herausforderungen durch die Corona-Pandemie gehen wird. Ziel ist es, Antworten auf die Fragen zu finden, wie es nach der Pandemie weitergehen kann und welche Unterstützung junge Menschen dafür brauchen.

„Der direkte Austausch mit Jugendlichen hat mich darin bestärkt, dass wir die besonderen Herausforderungen für die junge Generation in der Pandemie und ihre Sorgen vor allem auch für die Zeit nach Corona noch stärker berücksichtigen müssen. Es geht dabei nicht nur um verpassten Unterricht. Gerade für die persönliche Entwicklung junger Menschen sind soziale Begegnungen und der direkte Kontakt zu Freunden sehr wichtig. Es sind im letzten Jahr nicht nur Bildungslücken, sondern auch Bindungslücken entstanden. Mit der Dauer der Pandemie nimmt die Beunruhigung der Jugend um die eigene Zukunft zu. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit ihnen nach vorne zu schauen und Pläne zu machen. Wir sprechen mit jungen Menschen und beteiligen sie an den Entscheidungen, die sie betreffen. Darum geht es auch in unserer im Jahr 2019 von der Bundesregierung verabschiedeten Jugendstrategie unter dem Motto ‚In gemeinsamer Verantwortung: Politik für, mit und von Jugend‘, um die Lebensbedingungen der 14 Millionen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren in Deutschland spürbar zu verbessern. Unser geplantes Jugend-Hearing setzt genau dort an und wird wichtige Impulse geben“, so die Bundesjugendministerin Franziska Giffey.

Im Jugend-Hearing soll es am 11. März darum gehen, wo junge Menschen etwa in den Bereichen Bildung und Arbeit Unterstützung benötigen und wie unbeschwerte Freiräume wieder eröffnet und erhalten werden können. Im Dialog von der Ministerin mit Jugendlichen, Jugendinteressenvertretungen, Fachorganisationen der Jugendhilfe sowie wissenschaftlichen Expertinnen und Experten wird das Thema „Corona, Jugend und die Folgen“ diskutiert, um jugendpolitische Perspektiven für die Zeit nach Corona zu entwickeln.

Weiteres über die Jugendstrategie der Bundesregierung unter:
bmfsfj.de/jugendstrategie

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