Sport, Spiel, Spaß und Klimaaktivitäten

Das erste multikulturelle Campusfest der Rahn Education in Fürstenwalde am Goetheplatz wurde ein voller Erfolg – und das nicht nur der sommerlichen Temperaturen wegen. Der Goetheplatz mit seinem kleinen Park lädt ja förmlich dazu ein, dort nicht nur Entspannung zu suchen, sondern ihn auch als festliches Areal zu nutzen. Zudem hatte die Rahn Education einst für den dort befindlichen Kinderspielplatz die Patenschaft übernommen und integrierte diesen kurzerhand mit in das Geschehen. Lehrerkollegium und Schüler haben gemeinsam ein wunderschönes, buntes und vielfältiges Fest auf die Beine gestellt.

Davon überzeugen konnte sich auch gleich Gotthard Dittrich aus der Geschäftsführung der Rahn Education Gruppe, der gemeinsam mit Campusleiter Philipp Schittek über das Festgelände spazierte. Dabei erörterten die beiden sicherlich auch gleich die nächsten Projekte. Cheforganisatorin Carolin Schönwald hatte bei der Festplanung maßgeblich den Hut auf, sie ist seit einem Jahr Lehrerin für das Fach Pädagogik. Empathisch und voller Begeisterung kam sie gleich auf den Punkt: „Das Thema ist hier und heute die interkulturelle Bildung und der gegenseitige respektvolle Umgang mit den kulturellen Unterschieden in unserer Gesellschaft. Die Rahn Education ist international besucht, es gibt viele Schüler, die aus fernen Ländern kommen und hier zur Schule gehen.“

Darüber hinaus setzte sich das Fest mit dem allgegenwärtigen Thema „Klima“ auseinander. Im Speziellen ging es um die Müllvermeidung und was man aus den großen Mengen anfallenden Mülls anfangen oder herstellen könnte. Ganz viele interessante Gedankenansätze kamen da auf den Tisch. Die Schüler der 12. Klassen des Pädagogik-Unterrichts hatten sich Aufgaben überlegt, um mehr in der Praxis zu punkten, was auch benotet wurde, so Carolin Schönwald. Die Schüler entwickelten im Vorfeld Projekte – von der Idee bis zur Durchführung – und reichten sie bei der engagierten Lehrerin ein. Das praxisnahe Arbeiten untermauert die Lehre der Pädagogik und zeigt Lösungen auf. Man muss es halt nur probieren.

Eine Überraschung war auch ein wenig die Dekoration des Festes. Passend zum Thema „Klima“ hatten die Schüler darauf gedrungen, sich mit den vorhandenen Ressourcen wie Papiermüll und Folien kreativ auseinanderzusetzen und daraus Wimpel und andere Deko-Elemente herzustellen. Ich würde sagen: gelungen! Die Kita am Spreebogen, die Musik- & Kunstschule, die Freie Grundschule sowie der Hort waren ebenfalls mit dabei und haben sich super eingebracht. Sogar einen Trödelmarkt mit allerlei Lustigem und Interessantem, wie Büchern, Spielen und auch selbstgemachtem Müsli waren die Renner. Spieleangebote gab es in Hülle und Fülle.

Besonders großer Beliebtheit erfreuten sich derweilen alle möglichen Ideen im Zusammenhang mit Tattoos – Abziehbilder oder auch selbst gemalte Motive von jugendlicher Künstlerhand. Mit dem Gedanken, den Müll weiter zu verwerten, wurden aus dem Material kuriose Plastiken voller Phantasie gefertigt. Die klassische Schneekugel kann man auch selbst entwerfen und mit wenigen Handgriffen ein ansehnliches Geschenk basteln: Ein Glas mit Wasser füllen, Glitzer in beliebiger Farbe darin versenken, eine Figur nach Wahl in den Deckel kleben, dieser wieder aufschrauben – und schon ist die Schneekugel fertig. Ideen muss man haben!

Das multikulturelle Campusfest wäre kein richtiges Fest, wenn es da nicht auch etwas zu essen gäbe. Und wie kann man die Kulturen noch besser kennenlernen? Na…durch den Genuss der landestypischen Speisen natürlich. Die Schüler der 11. & 12. Klassen hatten sich dafür etwas Internationales ausgedacht und aus den Heimatländern, wie Tschetschenien, Afghanistan und Syrien, ein umfangreiches Geschmackserlebnis kreiert. Von Salaten, die den gesamten Orient in seiner vielfältigen Würzigkeit widerspiegelten bis hin zu gebackenen Fladen und Süßem gab es einen bunten Mix. Die deutsche Boulette und eine zünftige Kartoffelsuppe rundeten das Angebot ab. Die Kita-Erzieherinnen waren ganz verzückt von dem Buffet und sorgte mit ihren kreativen Ideen bei den Kindern für Begeisterung beim Basteln und Probieren.

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