Bewerbungen noch bis 15. Februar

Bis Mitte Februar können Studierende der Fachrichtung Humanmedizin, die sich für einen späteren Einsatz in ländlichen Regionen Brandenburgs entscheiden, sich um ein Stipendium ab dem 1. April 2020 bewerben. Das Stipendium wird vom Gesundheitsministerium gefördert. Die Bewerbungsunterlagen und alle Informationen für das „Förderprogramm zur Stärkung der landärztlichen Versorgung“ stehen auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg bereit.

www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/

Das Landärzteprogramm startete im September letzten Jahres. In der ersten Bewerbungsrunde gingen insgesamt 75 Bewerbungen ein. Nach einer Auswahl konnten zum Start des Wintersemesters 2019/2020 34 Stipendien ab dem 1. Oktober 2019 in Höhe von monatlich 1.000 Euro und sechs Co-Stipendien in Höhe von bis zu 500 Euro für die Dauer der Regelstudienzeit vergeben werden.

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Medizinstudierende können sich für ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.000 Euro bewerben. Wenn sie bereits ein Stipendium durch eine Kommune oder einen Krankenhausträger erhalten, können sie sich um ein monatliches Co-Stipendium von bis zu 500 Euro bewerben. Dafür verpflichten sie sich, nach der Aus- und Weiterbildung in bestimmten Facharztgruppen für mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen Brandenburgs ärztlich tätig zu sein. Die Förderung kann längstens für die Dauer der Regelstudienzeit von 75 Monaten gewährt werden.

Außerdem können mit bis zu 5.760 Euro monatlich die Kosten für die Anstellung einer Ärztin/eines Arztes in Weiterbildung gefördert werden. Dies gilt für die Regelweiterbildungszeit von 60 Monaten. Gefördert wird so die ambulante Weiterbildung von 20 Stellen. Dafür können sich niedergelassene Ärztinnen und Ärzte folgender Facharztgruppen bewerben, die eine Ärztin oder einen Arzt in Weiterbildung in ihrer Praxis beschäftigen möchten: Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Augenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Nervenheilkunde sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

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