Lehrer, Schulsprecher & Erasmus Projekt

    Eine beispielhafte Kommunikationsrunde bildete einmal mehr die Erich Kästner Schule in Fürstenwalde. Im Halbjahres-Rhythmus kommen die Kommunikatoren der Domstadt Fürstenwalde zusammen. Lehrer und Schüler berichten über Erlebtes und Zukünftiges. Die Schule mit Sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“ bietet mit ihrer Pädagogik und im besonderen Maße mit ihrer Leistung ein großes Spektrum an. Für die Kinder, die zum Teil bei den Info-Runden dabei sind, ist das eine kleine Auszeichnung, die auch so empfunden wird. Das selbstbewusste Auftreten der Schülersprecher beispielsweise gibt schon jetzt einen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Lehrer und gleichermaßen der Familien, die immer bestrebt sind, den Kids alles, was das Leben bereithält, beizubringen, manchmal auch auf spielerische Art. Die schülereigene Firma „Magic Hands“ hat sich natürlich wieder einmal übertroffen und ein zauberhaftes Frühstück vorbereitet.

    Schulleiterin Petra Schumann ließ nicht viel Zeit verstreichen und begann sofort mit aktuellen Informationen. Sie erinnerte noch einmal an den „Tag des Vorschulkindes“ am kommenden Samstag, an dem auch die Erich Kästner Schule natürlich offenstehen wird und alle Besucher und Interessenten herzlich willkommen sind. Darüber hinaus hat die Schule Zuwachs bekommen, sechs Kinder sind neu eingeschult worden in die erste Klasse, und Petra Schumann geht davon aus, dass sich die derzeitige Schülerzahl von 185 auf 190 Schüler erweitern wird, denn Anmeldungen lägen bereits vor.

    Im Besonderen hat sich die  Erich Kästner Schule mit dem Antrag um Beteiligung am Erasmus Projekt beworben. Seit 2017 wurde sich damit auseinandergesetzt und jetzt der Antrag eingereicht. Dieses Projekt beinhaltet eine zweijährige Europäische Schulpartnerschaft mit der Ukraine & Polen. Im Vorfeld der Antragstellung hat das Lehrerkollegium ganz schön getüftelt, so war zu hören, denn es geht um das Miteinander der Länder und wie man das am besten umsetzen kann. Gemeinsam mit den Kindern ist das eine weitere Herausforderung, der man sich stellen möchte. Das Projekt wurde zur Freude aller genehmigt und die deutsche Seite, also die Erich Kästner Schule, übernimmt die Federführung. Mit viel Freude im Gepäck geht es nun an die Planung der weiteren Inhalte. Die Sprachbarriere sei nicht zu unterschätzen, so Andrea Rieger, die Projektleiterin, aber man habe eine Lösung gefunden: „Bilder sagen oft mehr als Worte.“ Man wird ein Fotobuch entwerfen. Dazu hat Herr Schulze die Aufgabe, mit seinen Schülern eine Foto- und Videogruppe aufzubauen, um das nötige Material zu liefern. Am 8. Oktober wird dieses Projekt feierlich mit allen Akteuren noch einmal in Szene gesetzt werden.

    Der Förderverein der Erich Kästner Schule wird 25 Jahre alt und in dem Zuge sind die geplanten Kunsttage unter das Motto „25 Jahre Fördi – jedem eine Chance“ gestellt worden. Britta Schmolling, Gründungsmitglied, erzählte emotional von den Anfängen des Vereins, welchen Herausforderungen man in den 90zigern plötzlich gegenüberstand und wie schwer es auch oft war, Mitglieder und Sponsoren zu für diese soziale Idee eines Fördervereins zu gewinnen.

    Der beliebte Schnuppertag in der Erich Kästner Schule war schon im letzten Jahr von großem Erfolg gekrönt und wird am 7. November, von 10 bis 12 Uhr wieder die Möglichkeit bieten, sich während des Unterrichts ein Bild von den Lehrmethoden der Schule zu machen.

    Der Vorlesetag am 16. November ist auch so ein Erfolgserlebnis, der etwas besonderen Art, denn man hat eine Kooperation mit dem Rahn Education Campus am Spreebogen. Es haben sich bereits 65 Schüler der Schule bereit gezeigt, den Kindern der Erich Kästner Schule vorzulesen. Bisher konnte man sich noch nicht entscheiden, welche der Schüler kommen werden, aber bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit.

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