Pilot-Region Seenland Oder-Spree

    Ab sofort können sich die Gäste erstmalig im Seenland Oder-Spree mit der Software von „Mein Brandenburg“ noch besser und schneller über das touristische Angebot der beliebten Brandenburger Reiseregion informieren. Der weitere Einsatz der Software soll in Zukunft im ganzen Land Brandenburg erfolgen.

    Tourismustipps rund um die Uhr

    Nach den erfolgreichen Tests von digitalen Infoscreens in Neuhardenberg und Bad Saarow geht das neue System jetzt online. Ab sofort finden die Gäste in den Tourist-Informationen in Bad Saarow und Neuhardenberg sowie im Hotel Schloss Neuhardenberg an einem digitalen Touchpoint noch besser aufbereitet umfangreiche und aktuelle Informationen für ihren Aufenthalt im Seenland Oder-Spree. So gibt es visualisierte Gastro- und Ausflugstipps, touristische Hinweise per Touchscreen sowie „Gedankenstützen“ zum Abspeichern auf Smartphones.

    „Das alles wird Urlaub und Tagesausflüge ins Seenland Oder-Spree zukünftig noch attraktiver machen“, so Ellen Rußig, Geschäftsführerin des Seenland Oder-Spree e.V. Infoscreens, Bildschirme, Beratungs-Tablets und vieles mehr sollen rund um die Uhr nutzbar Ferienhotspots in der Region noch besser veranschaulichen. „Ob Rad- und Kanu-Tour, Quartiersuche oder Museumsbesuch – vor Ort soll sich jeder Gast zu jeder Zeit informieren können. Auch außerhalb der Öffnungszeiten von Tourist-Informationen“, so Rußig weiter.

    „Dieses neue Angebot in Brandenburg ist bundesweit einzigartig“, so Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. „Touristische Anbieter können so die Chancen der Digitalisierung für sich besser nutzen. Plattformen wie „Google“ können passgenaue Informationen, wie sie „Mein Brandenburg“ bietet, gerade in ländlichen Regionen bei weitem nicht liefern“, so Hütte weiter. Und er fügt hinzu: „Immer mehr Gäste informieren sich nicht nur vor der Reise online oder buchen ihre Reise im Internet, sondern nutzen dieses auch während ihres Aufenthaltes vor Ort für kurzfristige Ausflugsrecherchen.“
     
    Künftig sollen noch weitere touristische Einrichtungen und Standorte im gesamten Reisegebiet Seenland Oder-Spree an dem neuen Angebot beteiligt werden. Interesse an dem System haben insgesamt alle 12 Brandenburger Reiseregionen. Nächste Schritte werden im Fläming, der Prignitz, der Uckermark, dem Lausitzer Seenland und dem Havelland erfolgen. Die Weiterentwicklung von „MeinBrandenburg“ ist bis Ende 2020 geplant.

    Über die Software von „MeinBrandenburg“ wird der Standort des Gastes erfasst und gefiltert nach seinen Interessen und Ansprüchen relevante Angebote auf den Touchscreen ausgespielt. Von dort aus können die Gäste die recherchierten Daten auf dem eigenen Smartphone oder Tablet mitnehmen und weiter verwenden. Über eine Merkliste kann ein individueller Reiseplan erstellt werden, inklusive Routing und Versand aufs Smartphone. Wer gerne etwas Papier in der Hand halten möchte, kann sich den Tourenplan auch ausdrucken und mitnehmen.

    Das Software-Projekt „MeinBrandenburg“ richtet sich über eine kostenfreie Lizenz-Vergabe an alle touristischen Anbieter im Land Brandenburg, die entweder auf ihrer Website aktuelle Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten ihrer Umgebung darstellen möchten oder die allgemeine touristische Informationen über eine Stele oder einen Monitor zeigen wollen. Sie können so ihren Gästen mehr Service bieten, sie in der Region halten, ihre Mitarbeiter von der Informationsbeschaffung und -weitergabe entlasten, eine bessere Erreichbarkeit darstellen und somit auch mehr Umsatz erzielen. Ziel ist es, besonders kleine und mittelständische touristische Einrichtungen bei der Digitalisierung zu unterstützen.

    Die Inhalte des digitalen Touchpoints werden aus dem zentralen touristischen Datenbankmanagementsystem Brandenburgs, dem Content Netzwerk Brandenburg, gespeist. Dieses ist deutschlandweit in seiner Form und Größe einmalig. Seine Daten werden bereits in der App „DB Ausflug“ von DB Regio Nordost, verwendet. Rund 450 Redakteure, die überwiegend in den Reiseregionen Brandenburgs vor Ort sind und über Expertenwissen verfügen, pflegen landesweit 13.500 sogenannte „Points of Interest“ (POI) und etwa 25.000 Veranstaltungen im Jahr. So bietet das System umfangreiche digitale Anwendungsmöglichkeiten, wie auch beispielsweise die Buchbarkeit von rund 1.000 Übernachtungsanbietern. Das Datenmanagementsystem Brandenburgs wurde kürzlich erst für den Deutschen Tourismuspreis 2018 nominiert. 

    Unternehmen, die „MeinBrandenburg“ nutzen möchten, wenden sich bitte an den Tourismusverband ihres Reisegebietes oder an das Clustermanagement Tourismus bei der TMB, Ansprechpartnerin: Julia Thoms, julia.thoms@reiseland-brandenburg.de.

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