Eltern und künftige Schüler begeistert vom harmonischen Miteinander

Seit über 20 Jahren zeigt der Rahn Education Campus am Spreebogen in der Domstadt Fürstenwalde, wie man sich mit dem wichtigen Thema „Bildung von Kindern und Jugendlichen“ auseinandersetzt. Die Schule lebt durch ihre Schüler und mit ihnen, es ist immer ein gemeinsames Agieren. Beispiele hierfür gibt es genug und unter Beweis gestellt haben Schüler, Lehrer und Eltern dies einmal mehr beim Tag der offenen Tür der Freien Ober- und Fachoberschule. Man könnte meinen, dass man sich in einem Bienenstock befindet – alle wuseln durcheinander.

Doch dann, bei näherem Hinsehen, entdeckt man aber die Ordnung im Chaos. Die Schule hat alles voll im Griff, jeder einzelne hat seine Aufgabe, die er aus freien Stücken übernommen hat und nicht etwa, weil er es muss, sondern weil er es will. Die vielen interessierten Familien, die das Schulgebäude nahezu gestürmt hatten, wurden von den fleißigen Schülern am Eingang in Empfang genommen – das ist schon gelebte Tradition – und durch das Haus geleitet, damit sie sich ein Bild von der umfangreichen, etwas verwinkelten Hausstruktur machen können.

Der nächste logische Schritt war dann, mit den Fachlehrern ins Gespräch zu kommen und die Kids von der Hand zu lassen, damit sich diese in verschiedenen Aktionen, die im Haus verteilt waren, einzuklinken und beteiligen konnten. Jeder Schulraum war geöffnet und Schüler warten nur darauf, die Fragen der Eltern zu beantworten. Das ist für die Eltern natürlich auch ein wichtiger Punkt, zu sehen, wie die Schüler nicht nur selbständig agieren, sondern damit gleichermaßen ihr Selbstwertgefühl und ihr Wissen steigern. Alles fieberte dem großen Auftritt des weihnachtlichen Programms entgegen: „Das Geschenk der Weisen“. Doch zuvor gab es noch eine Menge mehr zu erleben.

Die Schüler um Ottfried Goldbeck, einem der WAT-Lehrer, hatten in der hauseigenen Küche des Rahn Education Campus am Spreebogen alle Hände voll zu tun, den Gästen mit extravaganten Kuchenkreationen zur Weihnachtszeit aufzuwarten. Dabei hatten die Schüler ihren Spaß am gemeinsamen Backen, wer dabei nun eigentlich das Sagen hatte, war nur schwer zu ergründen. Gemeinsam geht einfach alles besser, besonders bei der Einfachheit der einzelnen Kuchen. Das ewige Rein und Raus in der Küche fachte zu Höchstleistung an, des Öfteren war zu hören: „Schneller, der Kuchen geht zur Neige!“ Und schon wurde der Löffel geschwungen und es ging an die „Heidelbeer-Hafer-Muffin“-Produktion.

Das Insektenthema „Das Insekt als Nahrung“ ist nach wie vor Bestandteil des Programms und wurde in verschiedenen Formen und Konsistenzen feilgeboten. Die fleißigen Sekretärinnen Sylvia Sternberg und Marlies Bartsch hielten derweil die Stellung und kümmerten sich um die Gäste und deren Fragen, wenn es mal wieder eng wurde. Hausmeister Rainer Beetz war mit ins Geschehen integriert und schaute im Haus auf die Ordnung. Das Lehrerkollegium um Schulleiter Philipp Schittek hingegen schien nichts aus der Ruhe zu bringen, hatten doch alle mit dem Ansturm der Eltern zu kämpfen.

Das Thema Bildung ist derzeit in aller Munde und jeder möchte natürlich auch gern alles fundiert wissen, so dass die Gespräche im Einzelnen fachlich breit gefächert waren. Nachdem das Theaterstück für viel Applaus gesorgt hatte, sang der weihnachtliche Chor mit Lehrerschaft und Gästen „Lasst uns froh und munter sein“ und weitere weihnachtliche Songs. Schulleiter Schittek zeigte seinen Respekt für die Gesangsleistung und jeder bekam einen Rahn-Weihnachtsmann – zur Freude der Schüler.

Das kleine Sportareal im hinteren Teil der Schule war stark umlagert, nicht nur als Teil der Besichtigungstour vieler Eltern, sondern hier waren die Schachspieler, die mit Geist und Taktik ihr Gegenüber versuchten auszuspielen. Wenn alles gutgeht und die Baumaßnahmen beschlossen sind, dann wird der Rahn Education Campus am Spreebogen bald eine Sporthalle haben, darauf kann man sich dann echt freuen. Sport und Bewegung sind für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen sehr wichtig.

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