Rahn Education nimmt Herausforderung an

Herzlichkeit ist in der Rahn Education am Spreebogen in Fürstenwalde eine gelebte Tradition. Der Tag der offenen Tür ist nach wie vor ein gern genutzter Tag der Information für Kinder und Eltern gleichermaßen. Denn es geht um die Zukunft der Jüngsten, die auf das Leben vorbereitet werden sollen, und das mit der möglichst besten Erfolgsquote, die man bekommen kann. Die Schüler standen gleich am Eingang bereit und nahmen die Interessierten mit auf eine Tour quer durch das Schulgebäude am Goetheplatz. Das Lehrerkollegium, in Teilen auch aus der Grund-und Musikschule, stand in den Begegnungsräumen mit Rat und Tat zur Verfügung. Die Schüler, so schien es, hatten alles voll in Griff und machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Das vorweihnachtliche Flair und der Musikempfang am Eingang unterstrichen den Tag. Seda Taramova, eine bemerkenswerte Absolventin, die in der Freien Fachoberschule erst kürzlich im Juni ihren Abschluss mit Bravour bestanden hat, ist seit Anfang November die erste FSJlerin der Rahn Education in Fürstenwalde. Ein schönes Wiedersehen – jung, dynamisch und erfolgreich – für sie gibt es viel zu sehen, zu lernen, zu ergründen, und das ist genau das, was sie damit auch verbindet. Eigentlich ist es ihr Wunsch Hebamme zu werden, aber sie möchte die Zeit nutzen, auch andere Betätigungsfelder kennenzulernen. Den Schulalltag kennt sie bereits mit seinen Abläufen, aber was dahintersteckt, möchte sie nun genauer wissen. Der Lehrberuf ist ihr Plan B… aber vielleicht nicht mehr lange. Die Rahn Education nebst Schulleiterin Denise Piur ist voller Begeisterung: „Seda ist so mutig, wir konnten sie schon in allen Schulen einsetzen und sind überrascht, mit wie viel nicht enden wollendem Elan und Wissbegierde sie ihre Sache macht. Sollte sie das Lehramt übernehmen wollen, stehen wir ihr in jedem Falle zur Seite.“ Zu dem Musiktrio zählte auch Anna Lukshina. Sie ist ebenfalls seit November bei der Rahn Education am Spreebogen in ihrer Funktion als neue Schulleiterin der Musik- und Kunstschule Clara Schuhmann. Indes freut sich Campuschef Philipp Schittek, nun nach langer Suche eine neue Lehrerin und Schulleiterin gefunden zu haben, die engagiert ist und den Beruf mit Liebe und Geist ausfüllen wird. Die Verantwortung wiegt schwer, aber die klassisch ausgebildete Chorleiterin aus Nischni Nowgorod ist frohen Mutes, mit neuen Ideen die Schule weiterzuentwickeln. Sie möchte den Gesang weiter in den Vordergrund bringen, denn sie hat viele Jahre damit zugebracht, in der französischen Sprache zu singen. Darum wird man auch ihr unverwechselbarer Akzent immer zu hören sein. Sie singt in den Genres Klassisch und Jazz, darum soll der Schulchor auch weiter forciert werden. Weitere Ideen, wie ein Pop- oder Jazz-Chor könnten in der Zukunft Gestalt annehmen. Darüber hinaus ist sie eng verbunden mit ihren Instrumenten Laute, Klavier und Kazoo.

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