Rettet Frankfurts historische Gesichter

In Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 haben die Stadt Frankfurt (Oder) und die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (O.)-Lebus das Ausstellungs- und Restaurierungsprojekt „Bürger, Pfarrer, Professoren – St. Marien in Frankfurt und die Reformation in Brandenburg“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen herausragende Kunstwerke der Renaissance aus der St. Marienkirche, die seit vielen Jahren in der St.-Gertraud-Kirche aufbewahrt werden. Um diese zu restaurieren, wurde am 18. November 2015 mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Oder-Spree eine Spendenaktion „Bürger von heute für Bürger von damals – Rettet Frankfurts historische Gesichter“ gestartet. In einem ersten Schritt gelang es, innerhalb nur eines Jahres 41.000 Euro Spendengelder einzuwerben. Doch stellte sich heraus, dass für die Durchführung des Restaurierungsprojekts 36.000 Euro mehr notwendig wurden als ursprünglich geplant. Um diese Lücke zu schließen, haben die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (O.)-Lebus spontan entschieden, zusätzlich 18.000 Euro und damit die Hälfte des Mehrbedarfes für das Projekt bereitzustellen. Für die noch fehlende zweite Hälfte beschloss die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Oder-Spree, die Spendenaktion von 41.000 Euro auf 47.000 Euro zu erweitern und im Fall des Gelingens statt 82.000 Euro 94.000 Euro bereitzustellen. Gemeinsam wurde jetzt das Ziel erreicht und die Spendenaktion erfolgreich beendet. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leistete das Frauenunternehmen Advent in Sankt Marien aus Frankfurt, welches im Dezember 2016 zum 18. Mal den traditionellen Adventsmarkt in der St. Marienkirche veranstaltete. Mitveranstalterin Sylvia Butry überreichte 1.369,77 Euro für das Projekt „Bürger von heute für Bürger von damals“. Dieser finanzielle Beitrag schließt die Lücke zu den angestrebten 47.000 Euro. Durch diese „letzte“ Spende wurde es möglich, dass am Montag der Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Friedrich-Wilhelm von Rauch, und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree, Veit Kalinke, symbolisch die zugesagten 94.000 Euro übergeben konnten. Beide bedankten sich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Projektbeteiligten für ihr Engagement.

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