Überlegungen für einen Modellversuch zur getrennten Sammlung von Bioabfällen hat das Kommunale Wirtschaftsunternehmen Entsorgung kürzlich im Werksausschuss vorgestellt. Danach ist angedacht, ab Januar 2017 eine zusätzliche Tonne zur Entsorgung biologischer Abfälle in den dicht besiedelten Regionen des Landkreises Oder-Spree einzuführen. Eingeführt werden soll die Biotonne in einem Modellversuch im Gebiet, in dem bereits jetzt haushaltsnahe Grünabfallsammlungen erfolgen (Erkner, Fürstenwalde, Gosen-Neu Zittau, Grünheide (Mark), Rauen, Schöneiche bei Berlin, Storkow (Mark) und Woltersdorf). Wer auf seinem Grundstück Bioabfälle selbst kompostiere und Einpersonenhaushalte könnten auf die Biotonne verzichten. Vorgesehen sei die Bereitstellung von 120-Liter-Behältern, deren Leerung in einem Rhythmus von zwei Wochen angeboten werde. Über die Häufigkeit der Leerungen könnten die Nutzer der Tonnen selbst entscheiden, Pflichtleerungen seien nicht vorgesehen. Die Kosten für den Modellversuch seien über die Festgebühr für die Abfallentsorgung abgedeckt. Zusätzliche Gebühren fallen nur für die Leerung der Tonne an. Die genaue Gebührenhöhe steht noch nicht fest. Nach einer ersten Einschätzung wird sich der Betrag voraussichtlich um zwei Euro pro Leerung bewegen.

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