Das erste Etappenziel bei der Erneuerung der Kreisstraße 6741 ist erreicht: Am letzte Woche wurde der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt von Fürstenwalde in Richtung Buchholz bis Neuendorf im Sande nach grundlegender Sanierung von Landrat Manfred Zalenga und Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauwesen, wieder für den Verkehr freigegeben. Innerhalb von zehn Wochen wurde die Fahrbahndecke in diesem Bereich komplett erneuert und die Straße auf 6,50 Meter verbreitert. Damit wird künftig das gefahrlose Begegnen von Lkw, Fahrzeugen der Landwirtschaft oder Bussen gewährleistet. Die Kosten für die Baumaßnahme liegen bei rund 880.000 Euro, die aus Kreishaushalt und Bundesmitteln aufgebracht werden. Die Eingriffe in Natur und Landschaft als Folge der Straßenbaumaßnahme wird der Landkreis Oder-Spree in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen innerhalb eines Jahres kompensieren. So werden an der Kreisstraße zwischen Neuendorf im Sande und der Ortslage Buchholz zwölf Laubbäume gepflanzt und südlich der Gemarkung Buchholz wird ein Kleingewässer renaturiert. Im nächsten Jahr soll die Erneuerung der Kreisstraße 6741 fortgesetzt werden. Der zweite Bauabschnitt reicht von Neuendorf im Sande bis zur Ortslage Buchholz, der dritte umfasst den Abschnitt zwischen Gölsdorf und Schönfelde. Derzeit wird an der planerischen Vorbereitung dieser Baumaßnahmen gearbeitet.

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