Überraschender 9:6-Erfolg gegen TSV Stahnsdorf II

pneumant-stansdorf-2 Mit einer kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft konnten am Sonnabend Vormittag die ersten Siegpunkte der Saison eingefahren werden. Der Aufsteiger aus der Landesliga, der TSV Stahnsdorf II, war mit dem besten Einzelspieler der Liga Olaf Krüger angereist und leichter Favorit. Nach dem gefühlt guten Auftaktspiel gegen Frankfurt (Oder) ging ein Ruck durch die Mannschaft um Mannschaftskapitän Mike Schachner. Und es gab eine bombastischen Start für die Spreestädter. Alle drei Eröffnungsdoppel wurden gewonnen. Konnte man bei Stamm/Dolgner noch mit einem 3:1 Sieg gegen Ahrens/Kleiber rechnen, war der doch glatte 3:0-Sieg von Heider/Schachner gegen  Bruske/Bartelt in der Höhe beachtenswert. Die Sensation jedoch schaffte das an Nr.2 gesetzte Doppel Hillmann/Bloßé. Sie setzten sich in einem beeindruckenden Spiel gegen die haushohen Favoriten Krüger/Dr.Schwarze mit 3:1 durch. Dieser 3:0-Start sollte die Weichen für den weiteren Verlauf des Spieles sein. Als dann Gerald Stamm gegen Dr.Michael Schwarze mit einem 3:1-Sieg auf 4:0 für Pneumant erhöhte, war den Gästen aus Stahnsdorf doch anzumerken, dass sie es an diesem Tage in Fürstenwalde schwer haben werden. Ernst Hillmann hatte dem druckvollen Angriffsspiel gegen Olaf Krüger beim 0:3 nicht viel entgegen zu setzen. Überraschend deutlich kam dann doch die glatte 0:3-Niederlage von Stefan Dolgner gegen das Nachwuchstalent, dem erst 15-jährigen Nikolai Bruske. Einen großen Kampf lieferte sich dann Tino Heider gegen Routinier André Ahrens, welchen er mit 12:10 im vierten Satz gewann. Ein locker aufspielender Mannschaftskapitän Mike Schachner besiegte ebenfalls mit 3:1 den Youngster Leon Kleiber. Ersatzspieler Robert Bloßé spielte gegen Ben Bartelt Ballonabwehr in nie geahnten Dimensionen und brachte den Jugendspieler schier zur Verzweiflung. Der 3:2-Sieg des Pneumanter war dann der Lohn der Mühen. Somit stand es nach der ersten Einzelrunde vorentscheidend 7:2 für die BSG Pneumant. Doch die Stahnsdorfer stemmten sich in der zweiten Einzelrunde mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage. Vier Siege der Gäste in Folge zeigten ihren Kampfgeist. Stamm konnte gegen Krüger beim 0:3 (-9, -8, -8) lange Zeit gut mithalten. Im Duell der beiden Rückhand-Noppenspieler war Dr.Schwarze beim 3:0-Sieg gegen Hillmann einfach der Bessere. Dolgner konnte gegen Ahrens eine 2:1-Führung leider nicht nutzen und unterlag im fünften Satz mit 9. Auch Heider musste neidlos dem Talent Brüske zu seinem 3:0-Sieg gratulieren. Schachner erhöhte mit einem glatten 3:0-Sieg gegen Bartelt auf 8:6 für Fürstenwalde, ehe Bloßé wieder mit der eigenartigen Technik der Ballonabwehr gegen Kleiber und einem glatten 3:0-Erfolg den nicht unverdienten 9:6-Endstand für den Gastgeber Pneumant herstellte.

Erwartete 5:9-Niederlage gegen den TTV Einheit Potsdam II

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Am Nachmittag kam es dann zum Aufeinandertreffen mit der sehr erfolgreichen zweiten Mannschaft des TTV Einheit Potsdam. Diese Mannschaft war wesentlich ausgeglichener und erfahrener besetzt als Stahnsdorf. Dies bekamen die Fürstenwalder gleich in den Eröffnungsdoppeln zu spüren. Stamm/Dolgner blieben auch in ihrem dritten Doppel der Saison gegen Steinbeck/Grulke ungeschlagen und siegten mit mit 3:1. Mit den gleichen Satzergebnissen verloren sowohl Hillmann/Schneider, M. gegen Dost/Pischel, als auch Heider/Schachner gegen Härtig/Tischer. Guido Steinbeck legte gegen Gerald Stamm los wie die Feuerwehr, deckte ihn mit einer Serie harter Schüsse ein, konnte trotz gewonnen ersten Satzes aber nicht dem ruhigen und souveränen Blockspiel des Pneumanters Paroli bieten und verlor 1:3. Eine super Leistung, gepaart mit unbändigem Willen zum Sieg gelang Ernst Hillmann gegen seinen Angstgegner Falco Dost, den er mit einem hart umkämpften 3:0-Erfolg (8, 11, 10) niederrang. Wie in den letzten Jahren spielte Stefan Dolgner lange Zeit gegen Patrick Pischel lange Zeit auf Augenhöhe mit, konnte aber auch dieses Mal beim 2:3 nicht gewinnen. Unglücklich dann die 16:18-Niederlagen von Tino Heider gegen Keanu Härtig im vierten Satz. Mike Schachner behielt mit seinem 3:0-Sieg gegen Grulke seine weiße Weste. Routinier Manfred Schneider musste sich mit 0:3 dem weichen TopSpin-Spiel Holger Tischers geschlagen geben. Somit wurde die erste Einzelrunde mit 4:5 aus Sicht der Spreestädter abgeschlossen.In den folgenden fünf Einzeln gelang dann nur noch Dolgner gegen Härtig ein 3:1-Erfolg. Alle anderen Spiele gingen mit jeweils 3:1 an die Gäste aus der Landeshauptstadt. Stamm gegen Dost, Hillmann gegen Steinbeck, Heider gegen Pischel und Schachner gegen Tischer führten letzten Endes zum nicht unverdienten 9:5-Erfolg der Potsdamer. Mit 2:4 Punkten liegt die BSG Pneumant auf einem bis dato nichts aussagenden vierten Platz in der Tabelle.

Vorschau:

Am kommenden Sonnabend kommt es in den letzten beiden Heimspielen der Hinrunde für die BSG Pneumant zum Aufeinandertreffen gegen die SG Einheit Luckenwalde (10:00 Uhr) und gegen den KSV Sperenberg (14:00 Uhr). In beiden Spielen stehen die Chancen der Fürstenwalder nicht schlecht zu punkten. Eintritt wie immer kostenfrei!

Text: Gerald Stamm

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