Ministerium für Bildung, Jugend und Sport fördert FSJ-ler

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat drei anerkannte Träger für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) an Schulen ausgewählt. Es sind dies die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd)-Landesverein Brandenburg, der Internationale Bund (IB) Berlin-Brandenburg sowie der Landessportbund (LSB). Das FSJ wird im Rahmen eines Sonderprogramms erstmals an Schulen durchgeführt. Es beginnt mit dem Schuljahr 2017/18 mit insgesamt 30 Freiwilligen an öffentlichen Schulen des Landes. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) fördert das Sonderprogramm mit je 202.000 Euro in den Schuljahren 2017/18 und 2019/20 und wird das gesamte Projekt fachlich eng begleiten. Das FSJ richtet sich an Jugendliche zwischen Schule und Studium oder Ausbildung. Eingesetzt werden die FSJ-ler, beispielsweise im Ganztagsbereich sowie bei der Unterstützung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen in Schulen sowie Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf. Bildungsminister Günter Baaske: „Die jungen Leute erhalten so einen Einblick in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie können prüfen, ob sie den Herausforderungen einer pädagogischen Tätigkeit gewachsen sind. Nicht zuletzt helfen Sie den Lehrkräften im Schulalltag. Unser FSJ-Sonderprogramm ist ein Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung.“ Insgesamt fördert das MBJS 119 FSJ-Plätze in der Kinder- und Jugendhilfe und im Sport sowie 30 Plätze im Sonderprogramm FSJ-Schule. Dafür stehen bis 2020 mehr als 1,8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Durchgeführt wird das FSJ im Land Brandenburg von 20 zugelassenen Trägern. Die Mindestdauer des FSJ beträgt 6 Monate, die Höchstdauer 18 Monate. Es bietet jungen Menschen von 16 bis 26 Jahren die Chance, sich sozial zu engagieren.

 

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