Es ist wieder soweit: Weihnachten steht an. Die Zeit der Liebe und auch der Gaben.

Schon seit November laufen im Radio fleißig Weihnachtslieder. Auch in den Geschäften wird allmählich alles festlich geschmückt und dekoriert. Während manche Leute genervt von dem Trubel um dieses Fest sind, freuen sich andere schon seit langer Zeit auf das Fest der Nächstenliebe.

Ich laufe gern mit meinen Freunden oder meiner Familie durch Läden, in denen an jeder Ecke Dekorationen stehen, Schokomänner in allen möglichen Variationen verkauft werden und sogar kleine, frisch geschlagene Weihnachtsbäume die Gänge enger machen.

Dieses Jahr war ich leider auf noch keinem Weihnachtsmarkt, allerdings veranstaltet meine Schule einen. Ob der auch die gewünschte, festliche Atmosphäre ausstrahlt? Hoffentlich!

Und können wir dieses Jahr endlich mal wieder mit Schnee rechnen? Schließlich würde sich meine Schwester freuen, wenn der von ihr eingeladene Weihnachtsmann mit dem Schlitten kommen könnte.

Ein kleines Liedchen oder ein Gedicht muss allerdings noch geübt werden! Erst nach einem gelungenen Auftritt kann sie voller Vorfreude ihre Geschenke in Empfang nehmen.

Wir alle lieben es, dieses Strahlen in den Augen der Menschen, die beschenkt werden. Doch es gibt immer einen in der Familie, der im Stress ist. Und weswegen? Vorbereitungen, Schmücken, Putzen und vor allem: das Essen.

Gemeinsames Essen ist doch aber immer noch das Schönste.

Diese Kälte ohne Schnee ist leider ein wenig unangenehm, doch wusstet ihr, dass in Australien Weihnachten im Sommer gefeiert wird? Dort können sie in Badehose den Baum schmücken und der Weihachsmann kann im T-Shirt kommen – und nicht wie bei uns, in seinem alt bekannten, roten Mantel. Doch woher kommt dieses Rot überhaupt?

Der bekannte Santa Claus trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder auch Mäntel in anderen Farben, wie Blau, Braun oder Gold. Doch im Jahr 1822 beschrieb Clement Clark Moore in seinem Gedicht „A Visit From St. Nicholas“ einen gutmütigen, fröhlichen Mann – in einem roten Mantel. Dieses Gedicht diente Haddon Sundblom als Inspiration, als er sich an seine Zeichnungen machte und damit das heute gängige Bild des Weihnachtsbotschafters prägte. Und so ist er heute rund um den Globus bekannt – in Rot.

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit.

red./E.R.

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