Südclub Fürstenwalde feiert Geburtstag

    Passend zum Weltkindertag feierte der Südclub Fürstenwalde seinen 17.Geburtstag mit all seinen Fans. Das waren natürlich zum großen Teil Kinder, aber auch erwachsene Gäste hatten den Weg in die Bahnhofstraße gefunden. Matthias Bogdan, seit 21 Jahren in diesem Business unterwegs und seit 17 Jahren der Leiter des Clubs, ließ in diesem Zusammenhang die Geschichte des Clubs Revue passieren.

    2001 öffnete der Südclub seine Pforten und eigentlich sah es am Ort noch etwas wie Kraut und Rüben mit ein paar Bäumen aus, „aber mit den Jahren haben wir hier etwas Ordentliches geschaffen“, so Bogdan. Mit dem 8-eckigen Haus sei man zu der Zeit schon etwas extravagant gewesen und so richtig hat wohl niemand daran gedacht, damit Erfolg zu haben. Das dem nicht so ist, beweisen Mathias Bogdan und die Kinder jeden Tag aufs Neue. Das Haus ist ein echter Gewinn, denn beim Betreten eröffnet sich ein ganz besonderer Blick auf die Raumaufteilung.

    Man ist immer mittendrin, von der Mitte aus gehen, wie einzelne Strahlen der Sonne, die Räume mit verschiedenen Angeboten ab. Besonders scheint die Hochebene im Fokus zu stehen, einst war dort die Computer-Area, wo die Kinder gemeinsam ihre Spiele spielen konnten, und heute, wo sie eigene Handys haben, ist die Hochebene umfunktioniert worden zur Chillout-Area, wo sie sogar für 30 Minuten im Hotspot freies W-LAN bekommen können. Man geht halt mit der Zeit und das müssen wir auch, so Mathias Bogdan, die Zeiten ändern sich viel zu schnell, als dass wir es uns leisten könnten wegzuschauen.

    Beispiele dafür gibt es genug, auch hier hat ein Generationswechsel stattgefunden. Die Kinder von heute sind viel weiter in ihrem Denken und auch Handeln als früher. Das Aufbegehren gegen die Erwachsenen sei bei manchen Kindern schon erschreckend weit, derzeit kommen Kinder ab der 5. Klasse in den Südclub. Irgendwie scheinen sich manche Dinge aber auch nicht zu ändern, denn die Kinder kommen noch immer mit Hunger in den Club, das Schulessen muss wohl noch aufholen, was den Geschmack betrifft, schmunzelt er.

    Die Arbeit mit den Kindern hält jung, es werden viele Aktionen gemacht, um die Kinder zu mehr Bewegung und Denken zu animieren, da kommt der Holz-Bauplatz voll zum Tragen. Man glaubt es kaum, was hier abgeht, man könnt meinen, alle wollen Tischler werden. Die Handwerkerschaft der Region würde sich freuen. Torsten hat hier die Zügel in der Hand und auch Regeln aufgestellt, aber er sagt selbst, dass es unglaublich ist, wie begeistert die Kids beim Basteln sind und alles drumherum eigentlich vergessen.

    Doch die Kids lernen nicht nur das Basteln an sich, sondern bekommen noch mehr mit, nämlich Umgangsformen. Dies spielt in der heutigen Generation eine wichtige Rolle. Sie lernen schnell und manchmal auch die Unarten der Erwachsenen, deshalb sollten wir doch mit gutem Beispiel vorangehen. Der Weltkindertag hatte natürlich viel mehr zu bieten, wie zum Beispiel bei den Mädels: Wer hat den längsten Zopf? Das war sehr lustig, denn jede wollte die Gewinnerin sein. Derweilen liefen schon die ersten Kinder zu Hochtouren auf, so wie Maxi, sie kommt auch gern in den Klub und hat zur Feier des Tages einen Einblick in ihr Können bei den United Dancers gegeben.

    Alle waren sprachlos, sie hat toll getanzt. Auf der kleinen Bühne, die im letzten Jahr gebaut wurde, gab es dann noch das Stück Rapunzel zu sehen. Und unter der Überdachung, die man übrigens mit einem angesehenen Tischlermeister gebaut hatte, war das Festbuffet untergebracht. Jede Menge Action gab es auch noch auf dem Bauhof bei Torsten, denn man hatte Süßigkeiten versteckt – und was da abging, braucht man ja nicht zu sagen, das kann sich bestimmt jeder denken.

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