Service- und Filialnetz bleibt nach wie vor das dichteste der Region

    Die Demografie, die Entwicklungen in der Banktechnik sowie im Onlinebanking und damit verbunden die konkreten Bedürfnisse unserer Kunden unterliegen stetigen Veränderungen. Mit diesen wandelt sich auch deren Nutzungsverhalten. Das äußert sich vor allem darin, dass die Sparkassenkunden die Angebote ihrer Geschäftsstelle immer weniger über einen persönlichen Besuch in Anspruch nehmen. Hingegen erfahren die Online-Zugänge sprunghafte Zuwächse. Hinzu kommen die unvermindert andauernde Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre aktuellen zinspolitischen Entscheidungen sowie der nicht nachlassende Regulierungsdruck. 

    Diese Tatsachen führen zu Handlungserfordernissen auch bei der Sparkasse Oder-Spree. Vor diesem Hintergrund wird das Geschäftsstellen- und Servicenetz unter Berücksichtigung der Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit regelmäßig überprüft.

    Im Ergebnis der Bewertung aller Faktoren hat die Sparkasse beschlossen, die Geschäftsstelle Friedland zum 31. Dezember 2019 in eine SB-Filiale umzuwandeln. Die beiden dort tätigen Mitarbeiterinnen stehen ihren Kunden dann in der Sparkassenfiliale in Beeskow zur Verfügung.

    Unter dem Blickwinkel, Beratungskompetenzen und -kapazitäten zu konzentrieren und in größeren Einheiten zusammenzufassen, wurde weiterhin beschlossen, die Geschäftsstelle Süd in Frankfurt (Oder) ab dem 20. Januar 2020 mit der Geschäftsstelle Neuberesinchen (HEP) zusammenzulegen. Mit dem Management des Südringcenters steht die Sparkasse derzeit in Verhandlungen, dass die Bargeldversorgung an diesem Standort über die Einrichtung einer SB-Stelle erhalten bleibt. Die den Kundinnen und Kunden vertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Süd werden ab dem genannten Datum das Team in Neuberesinchen verstärken. Diese Geschäftsräume werden entsprechend umgebaut, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

    Zusammengefasst werden die Beratungskompetenzen und -kapazitäten auch in Eisenhüttenstadt. Hier wird die Geschäftsstelle Fröbelring mit Wirkung vom 2. März 2020 mit der Geschäftsstelle in Fürstenberg/Eisenhüttenstadt vereint. Das trifft auch für das Personal zu. Zuvor wird auch diese Geschäftsstelle umgebaut und modernisiert. Am Fröbelring wird die Bargeldversorgung weiterhin über eine SB-Geschäftsstelle sichergestellt.

    Die bisher lediglich für vorab vereinbarte Termine bereitstehende “Ein-Mann“-Beratungsstelle in Neu Zittau wird am 31. Oktober 2019 in eine SB-Filiale umgewandelt. Der Grund liegt in der zu geringen Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen. Ihr bisheriger Beratungsservice wird ab diesem Zeitpunkt in die Geschäftsstelle Erkner verlagert.

    Die Kunden werden aktuell über die Änderungen und gute Alternativen informiert. Ungeachtet der notwendig gewordenen Entscheidungen versichert der Vorstand, dass die Sparkasse weiterhin uneingeschränkt ihren Verpflichtungen als regionale Sparkasse gegenüber der Bevölkerung, dem Mittelstand und der öffentlichen Hand nachkommen wird. 

    Wo sich andere Mitbewerberinstitute seit Jahren zurückgezogen haben, wird die Sparkasse Oder-Spree auch weiterhin einen flächendeckenden Service anbieten und sogar ausbauen. Auf einer Gesamtfläche von 2.390 km² an 18 Standorten mit 21 Geschäfts- und 13 Selbstbedienungsgeschäftsstellen ist schon heute die Präsenz gesichert.

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