Ministerpräsident zu Gast bei Freunden

Der Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Oder-Spree und der Feuerwehrverein der Stadt Fürstenwalde hatten am gestrigen Mittwoch alle Rettungskräfte der Region nach Fürstenwalde eingeladen. Seit Jahren leisten Feuerwehren, Rettungskräfte, THW und Polizei in Oder-Spree eine hervorragende Arbeit. Alle Kameraden und Kollegen überzeugen stetig durch eine professionelle Zusammenarbeit miteinander zum Wohle unserer Gesellschaft. Jeder bringt sich übergebührend ein und leistet einen ehrenvollen Dienst für die Bürger. Getragen von dem Gedanken, Gutes zu tun, Menschenleben zu retten und Menschen zu helfen, sie vor Gefahren zu bewahren oder aus selbigen zu retten, meistern alle Beteiligten täglich wiederkehrend aufopferungsvoll ihren Dienst für die Gesellschaft.

Gemeinsam traf man sich bei der Feuerwehr in Fürstenwalde zu einem geselligen Abend bei Gegrilltem und Erfrischendem. Zu den Gästen zählte auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke. Das Treffen als solches ist genau richtig, hier trifft sich die Basis, die jeden Tag mit ihrem Dienst an der Gesellschaft unglaublich viel leistet. In diesem Zusammenhang bedankte sich Ministerpräsident bei allen für ihr unermüdliches Engagement. Dietmar Woidke gab sich völlig ungezwungen, in seinen Ausführungen kamen viel Aspekte, die bei den Aktiven eine Rolle spielen, zur Sprache. Er nannte dabei die Retterprämie, die das Land Brandenburg als erstes der Länder eingeführt hat. Zusätzlich wurden im letzten Jahr rund 35 Mio. Euro in den Brandschutz investiert. Aber um auf dem neuesten Stand zu sein, werden weitere 50 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren benötigt. Besonders hob er hervor, dass die Mitgliederzahlen bei der Feuerwehr seit 1990 eher sanken, aber seit 2017 wieder stetig steigen. Das wurde auch von den Wehren, die vor Ort waren, bestätigt.

Der Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Detlef Korn, der zu den Gastgebern des Abends gehörte, unterstrich, dass das Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Fürstenwalde eine gute Idee mit Weitblick gewesen sei. Jetzt ist die Zusammenarbeit der einzelnen Rettungseinheiten und die Kommunikation um ein Vielfaches schneller als in der Vergangenheit. Und er wünsche sich, dass für alle Kreise und Länder so etwas gleichfalls möglich wäre. Hier wäre der Beweis, dass es funktioniere. Man solle dahingehend keine Befindlichkeiten äußern – schließlich zögen alle an einem Strang.
Die Gewerkschaft der Polizei, vertreten durch Marko Genschmar, sowie Jürgen Huber, Leiter der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), waren ebenfalls der Einladung gefolgt. Genschmar betonte, dass die Polizei einen nicht unwesentlichen Teil dazu beitrage, dass Ordnung und Sicherheit im Landkreis gewährleistet sind.
Er lobte indes diesen wichtigen Tag des Zusammentreffens aller Retter und die Anwesenheit der Verantwortlichen, die mit ihrer Stimme so vieles erreichen könnten. Die Gewerkschaft der Polizei, so Genschmar, verfolge natürlich die Interessen ihrer Mitglieder, im Einklang mit ihrer Arbeit.

Dass der Ministerpräsident sich die Zeit genommen habe, hier dabei zu sein, empfinde er als den richtigen Weg. Auch, wenn der Wahlkampf allerorten tobe, sollte Zeit sein für Fragen, die viele bewegen. Die Gunst der Stunde nutzend, wurde Dietmar Woidke für seine Unterstützung im Brand- und Katastrophenschutz feierlich mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt.

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