Im letzten Jahr feierte das 1. Fürstenwalder Erntefest seine große Premiere. Das vorhergehende Event, der Handwerker- und Bauernmarkt, war nicht mehr zeitgemäß und damit war der Weg für etwas Neues frei. Die Resonanz auf das Erntefest war überwältigend und das kam nicht von ungefähr, denn die Stadt hatte im gleichen Atemzug zur Abstimmung des „Bürgerbudgets“ gerufen. Die Einladung, das eine mit dem anderen zu verbinden, war der richtige Schlüssel zum Erfolg. Nun steht am 13. September das 2. Fürstenwalder Erntefest nebst Abstimmung zum Bürgerbudget vor der Tür. Gestern gab es in der Informationsrunde zudem so viele Infos für das Fest, dass man beruhigt sagen kann: Macher & Unterstützer haben den Einsatz noch mal erhöht. Der Regionalist Bernd Norkeweit vom Organisationsteam um die „Braufreunde“ und Jens Mörsel, verantwortlich für das Bürgerbudget der Stadt Fürstenwalde, erzählten im Beisein vieler Akteure von dem inhaltlich größer werdenden Erntefest. Regionalität steht nach wie vor an erster Stelle. Genau das macht das Erntefest auch so besonders, es sind ausschließlich Akteure und Firmen, die aus der unmittelbaren Region stammen, mit dabei.

In diesem Jahr, das aufgrund der besonderen Umstände das gesellschaftliche Leben zum Erliegen brachte, wird das Fest das erste Highlight in der Stadt mit großer Öffentlichkeit sein. Mit ihrem Hygienekonzept konnte das Organisationsteam überzeugen: Es gibt zwei Zu- und zwei Ausgänge und eine bestimmte Anzahl an Gästen in und auf dem Areal. Zudem wird durch Sicherheitspersonal darauf geachtet, dass alles in geordneten Bahnen läuft. Die Fürstengalerie & das Rathauscenter laden zum Verweilen des gleichzeitigen verkaufsoffenen Sonntags herzlich ein. Zwischen den Centern wird eine Flaniermeile aufgebaut, mit vielen interessanten Anregungen – nicht nur für den Gaumen. Und die Braufreunde wären ja nicht die Braufreunde, wenn es da nicht auch das „Fürstenwalder Rathausbräu“ gäbe, mit Faßanstich durch den Vorsitzenden Gernot Geike und die amtierende Bierkönigin. Der Biergarten mit seinen raffinierten Gaumenfreuden, so herzhaft wie nie,  wird mit dabei sein. Die Milchtankstelle aus Buchholz und die Kafferösterei aus Bad Saarow sowie das Kochzelt sind ebenfalls vor Ort, außerdem werden zwei Bühnen aufgebaut mit verschiedenen Programmen. Es gibt ein Kinderfest mit den Landfrauen und einen „Backbus“, den die Kreishandwerkerschaft Oder-Spree um den Innungsobermeister der Bäcker- und Konditoreninnung „Germania“, Wolfgang Scharmer, organisiert hat. Hier können die Kinder mit Hand anlegen und noch was lernen. Der Heimattiergarten kommt und wird sich präsentieren und auch die Oldtimerfreunde kommen auf ihre Kosten. Musikalisch und tänzerisch werden sich unter anderem das Tanzstudio Miral, die Fürstenwalder Stadtmusikanten und die Musikschule des Landkreises Oder-Spree präsentieren.

Der Star des Tages ist Undine Lux. Das und noch vieles mehr, so die Veranstalter, wird es am 13. September, ab 11 Uhr in Fürstenwaldes Mitte geben. Seien Sie herzlich willkommen!

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