Die drei Weihnachtsbäume werden aber aufgestellt

Der Weihnachtsmarkt ist nach wie vor einer der beliebtesten Weihnachtsattraktionen Deutschlands. In diesem Jahr ist jedoch alles anders und so müssen wir in der Region miterleben, wie die Städte informieren, dass diese an Beliebtheit unübertroffenen Märkte einer nach dem anderen leider nicht stadtfinden kann. So hat sich auch die Stadt Fürstenwalde dafür entschieden, der Pandemie keinen Vorschub zu leisten und den Weihnachtsmarkt für dieses Jahr abgesagt. „Einen Weihnachtsmarkt wie wir ihn kennen und lieben, kann es in diesem Jahr nicht gegeben“, stellte der Erste Beigeordnete Stefan Wichary schon im Sozialausschuss am 27. Oktober klar, als die Angelegenheit noch einmal intensiv besprochen wurde. Bis zum Schluss gab es Ideen, wie der beliebte Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen doch noch hätte stattfinden sollen. Es wurde Kontakt zum Wirtschaftsförderverein aufgenommen und Angebote für ein Sicherheitskonzept eingeholt, um vielleicht mit Alternativen doch noch zu einem „weihnachtlichen Budenzauber“ zu kommen, hatte doch das Erntefest Anfang September im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Bürgerbudget mit seinem Hygienekonzept Mut gemacht. Gedacht war an eine Absperrung aus Zäunen und Einlasskontrollen, um die Zahl der Besucher zu begrenzen.

„Die Corona-Zahlen jetzt, Anfang November, sind aber mit denen im September nicht zu vergleichen und der Teil-Lockdown macht uns den Ernst der Lage schmerzlich bewusst“, so Bürgermeister Matthias Rudolph. Letztlich, so auch die Forderung im Sozialausschuss und von den betroffenen Händlern, Schaustellern und Vereinen, musste eine Entscheidung getroffen werden, um für Planungssicherheit bei allen Beteiligten zu sorgen. An den Vorbereitungen für die Weihnachtsbeleuchtung und für die großen Weihnachtsbäume will die Stadt dagegen festhalten. Wie gewohnt werden auf dem Marktplatz und auf dem Platz am Stern zwei große Weihnachtsbäume stehen. Auch der Baum an der Juri-Gagarin-Sporthalle im Stadtteil Nord soll wieder geschmückt werden und in diesem Corona-Jahr besonders für Zusammenhalt werben. Und als kleine Mutmacher werden in diesem Jahr die Hängeampeln auf dem Marktplatz nicht abgebaut, sondern mit Efeu bepflanzt und mit einer zusätzlichen kleinen Weihnachtsbeleuchtung versehen.

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