Für Frieden, Vielfalt und Miteinander in Fürstenwalde!

Anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November gedachten im Fürstenwalder Dom viele Menschen der einstigen Gräuel gegenüber der jüdischen Bevölkerung. Aufgerufen hatten zu der Andacht und dem anschließenden Lichtermarsch durch die Stadt die Plattform gegen Rechts und Vertreter der Parteien der Stadtverordnetenversammlung in Fürstenwalde. Die gemeinsame Andacht, die von Cornelia Hämmerling und Gabi Moser gestaltet wurde, rief die Namen derer auf, die in der Stadt einst lebten und hier ihren Lebensmittelpunkt hatten. Im Anschluss fand der traditionelle Lichtermarsch „Geh-Denken“ vom Dom zum Jüdischen Friedhof statt.

An den sich an der Wegstrecke befindlichen Stolpersteinen wurde jeweils kurz angehalten. Für die Plattform gegen Rechts erklärt Stephan Wende: „Das Gedenken an die Reichspogromnacht spiegelt sowohl die Achtung jedes einzelnen jüdischen Opfers des Nationalsozialismus als auch unsere Entschlossenheit wider, eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte als fortwährende Mahnung zu verstehen. Ausgrenzung, antisemitisches Gedankengut und Menschenhass sind, so wurde uns erst kürzlich schmerzlich vor Augen geführt, keine Dämonen unserer Vergangenheit. Sich nachdrücklich für die Wahrung von Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden einzusetzen, ist die Aufgabe von uns allen.“

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