Heimatblatt-Sonderausgabe ist erschienen

Pünktlich zum Weihnachtsfest hat der Heimatverein Erkner e.V. eine Sonderausgabe des traditionellen „Heimatblattes“ herausgegeben. Eine Extra-Ausgabe ist es geworden, weil der Verein in diesem Jahr gleich auf zwei Jubiläen zurückblicken kann: Seit drei Jahrzehnten bereichert der Verein das gesellschaftliche Leben in der Stadt und seit 25 Jahren betreibt er nun schon das Heimatmuseum auf dem Museumshof am Sonnenluch. Und so ist es Zeit, nicht nur auf das vergangene Jahr zu schauen, sondern gleich etwas tiefer in die Vergangenheit zu blicken.

„Die Heimatblätter gibt es seit den Anfängen des Vereins“, schaut Hans Hoffmann, der ehemalige Vorsitzende des Vereins zurück. „Angedacht war, wie sonst auch in dieser Broschüre, über das vergangene Jahr Rechenschaft abzulegen, gegenüber den Vereinsmitgliedern und der Stadt.“ Hans Hoffmann erinnert sich sehr genau an die Vertragsunterzeichnung zwischen dem Heimatverein Erkner e.V. und der Stadtverwaltung vor 25 Jahren im damaligen „Waldhotel“. Er beschönigt keinesfalls, dass es damals große Bedenken gab und die berechtigte Frage lange im Raum stand: Schaffen wir das Projekt eines Heimatmuseums über Jahre hinweg? Bürgermeister Henryk Pilz fügt an: „Da hat der Verein damals eine Riesen-Verantwortung übernommen, ohne so ganz genau zu wissen, auf was man sich da einlässt.“

Im Rückblick kann festgestellt werden, dass das Betreiben des Heimatmuseums, die damit verbundene Arbeit auf dem Museumsgelände und an den Gebäuden sowie nicht zuletzt die offenen Feierlichkeiten für die Bevölkerung (wie z.B. das Zuckerkuchenfest oder das Kolonistenfest) diesen Verein zusammenschweißten. Letztlich haben durch die Übernahme des „Da steckte und steckt immer noch viel Arbeit drin, um das Museum und das Gelände in einem so guten Zustand und am Laufen zu halten“, zieht Hans Hoffmann Bilanz. Aus diesem Anlass nehmen die Beiträge zum Museumsgebäude und zur Vereinsgeschichte den größten Raum im „Heimatblatt“ ein. Der ehemalige Vereinsvorsitzende hat zusammen mit Christian Gloeckner seit April an der Sonderausgabe für das Jubiläumsjahr gearbeitet.

Die einzelnen Arbeitsgruppen des Vereins, wie die Geschichtsgruppe dienstags und die Kostümgruppe kommen zu Wort. Warnherzige Worte der Erinnerung an gemeinsame Treffen steuerte der Goluchower Bürgermeister Marek Zdunek bei. Wer eine Friedhofsführung mit Georg Petrick bisher versäumte, der kann seinen Beitrag zur Friedhofsgeschichte lesen. Stadthistoriker Frank Retzlaff erläutert, warum Erkner seit fast zwei Jahren eine Dr. Hans-Lebach-Straße hat und Sigrid Riedel schildert das Bestreben des Gerhart-Hauptmann-Forums ein Denkmal zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers entstehen zu lassen. Komplettiert mit dem akribisch zusammengestellten Pressspiegel des Jahres 2020 und der Zeittafel 2021 bietet das

„Heimatblatt“ viel Lesestoff für eventuell freie Zeit zwischen den Feiertagen.

Für die geschichtsinteressierte Bevölkerung ist ab sofort in der Buchhandlung Wolff in der Friedrichstraße 56 die Sonderausgabe des „Heimatblatts“ zum Preis von 5 Euro erhältlich.

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