10 Jahre Aussichtsturm Rauen

10 Jahre ist es nun schon her, dass der Aussichtsturm in den Rauener Bergen für sichtbaren Erfolg sorgte und sorgt. Weit über 100.000 Besucher haben diesen bisher erklommen und ihren Blick in die Weite schweifen lassen. Am Samstag wurde dieses Jubiläum am Fuße des Turmes mit dem gesamten Dorf und vielen weiteren Gästen gebührend gefeiert. Ideengeber, Begleitende, Enthusiasten und Streitende für den Aussichtsturm in den Rauener Bergen waren gekommen.

Bürgermeister Andreas Sprunghofer sagte, dass das Fest eher aus einer Spontanität heraus entschieden wurde, weil sich kurzfristig abzeichnete, dass draußen nun so halbwegs vieles möglich sein würde. Und in dem Wissen, dass der Aussichtsturm in diesem Jahr sein Jubiläum haben würde, wurde – nachdem die Lockerungen viel versprachen – das Fest im Sozialausschuss gemeinsam mit dem Heimatverein Aussichtsturm Rauen e.V. besprochen und entschieden, alles schnellstmöglich zu organisieren. Dabei haben sich alle Vereine des Ortes sofort beteiligt. Die Feuerwehr beispielsweise sorgte für die Sicherheit, weil sich das Gelände mitten im Wald befindet. Dazu gab es für die Gäste, die nicht so gut zu Fuß waren, die sichere Fahrt mit dem Bus-Shuttle vom Rosenbaumplatz bis zum Turm. Alle anderen Besucher genossen den Wanderweg und die frische Luft per Fuß oder sogar mit Fahrrad.

Ein schönes Kinderfest mit Geschicklichkeitsspielen für die ganze Familie, Ponyreiten, Kinderschminken und Tattoos war der Bringer. Der Gesangsverein Markgrafenstein sorgte nicht nur für die kulturelle Umrahmung, sondern auch für frischen Kaffee und Kuchen. Darüber hinaus erinnerte er an die Begeisterung der einstigen Initiatoren Josef Kohl, Heinz Ortelbach, Eberhardt Berndt, Eckehard Kultus und Heinz Vormelcher. Ihnen wurde gedankt für ihr Engagement und ihren Weitblick. Eckehard Kultus und Heinz Vormelcher wurden zudem stellvertretend für alle geehrt.

Der Aussichtsturm wurde in den Jahren weiterentwickelt, er bekam einen großen Bildschirm, auf dem man – ohne den Turm besteigen zu müssen – die Möglichkeit hat, trotzdem weit ins Dorf und übers Land zu schauen. An einen Fahrstuhl wurde auch schon gedacht, aber diese Idee hat man wieder verworfen, der Kosten wegen und auch, weil von Zeit zu Zeit der Vandalismus Einzug hält, sehr zum Ärger der Gemeinde. Aber man soll ja niemals nie sagen. In dem feierlichen Rahmen wurden dazu noch die Mädels der Einrad-Mannschaft der SG Rauen herzlich begrüßt. Als Deutsche Meister mit Einrad-Vierer der Junioren war ihnen der Applaus und der Stolz der Rauener gewiss. Am Abend gab es dann einen schönen Blick hin zum Turmleuchten – fast schon wie der Eifelturm in Paris!

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