Motto „besser miteinander“

Das 126. Samariterfest stand in diesem Jahr unter dem Motto „besser miteinander“. Zur traditionellen Eröffnung gehört der Festgottesdienst, zu dem alle herzlich eingeladen waren, in Harmonie und Andacht teilzunehmen. Die zwei großen Zelte, die auf der Wiese aufgebaut waren, erfüllten besonders in diesem Jahr ihren Zweck, denn zuweilen ergoss sich der Himmel über den Samariteranstalten. Vielleicht kann man das auch als ein Zeichen werten, denn der Theologische Vorstand der Samariteranstalten, Pfarrer Paul-Gerhardt Voget, wird sich zurückziehen. Erstes Vorzeichen war bereits der Festgottesdienst, der in diesem Jahr unter anderer Leitung stattfand.

Nur einmal konnte man ihn noch kurz auf der Bühne erleben und seinen ruhigen Worten lauschen. Er wollte alle wissen lassen, dass in dem neuen Samariterheft eine nicht unwesentliche Textpassage der leider aus dem Amt geschiedenen Ministerin für Arbeit und Soziales, Diana Golze, zu lesen ist, die sehr interessant sei. Von Glück konnte man sprechen, als der Regen aufhörte und das Fest in gewohnter Manier an Fahrt aufnahm. Das gesamte Areal der Samariteranstalten an der August-Bebel-Straße in Fürstenwalde wurde unter Beschlag genommen von Freunden, Gästen und vielen Familien.

Alle Häuser hatten ihre Türen weit geöffnet und mit Führungen sowie allerhand Wissenswertem für Groß und Klein geworben. Die Korczak Schule begeisterte derweilen auf ihrem Gelände mit Interessantem, wie beispielsweise dem erst in diesem Jahr fertiggestellten architektonisch ansehnlichen Anbau. Dieser beherbergte an diesem Tag nicht nur das Instrumenten-Klangkabinett, sondern auch die Kinderschmink-Station sowie ein Bastel-Areal für die Kinder.

Einen Bücherbasar gab es auch noch, mit viel interessanter Lektüre und das Pferdereiten stand ebenso hoch im Kurs wie der Streichelzoo. Die Feuerwehr und der ASB waren mit reichlich Technik vertreten und sorgten für Abwechslung. Gleich daneben hatte die Kita Arche einen großen Flohmarkt organisiert, der für die Gäste eine willkommene Abwechslung war. Kulinarisch hatten sich die Organisatoren fast schon übertroffen: Mit Langos, Pute und Schwein vom Grill sowie viel Süßem konnte man fast alles kosten, wonach einem der Sinn stand.  

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