Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde lädt zur Begegnung

Am 8. März ist Internationaler Frauentag – in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen. Ausfallen soll der Tag aber nicht. „Deshalb findet er statt in Bewegung, im Vorbeigehen, en passant und an frischer Luft“, bringt Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling das diesjährige Konzept auf den Punkt.

Gemeinsam mit Silvia Hoffmann vom Verein klein aber oHo, der psychisch Kranke stärken will, lädt die Fürstenwalder Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling ein zum 8. März „en passant“ – also „Im Vorbeigehen“. Im Vorbeigehen kann frau sich coronagerecht, also mit Maske und mit Abstand, am Montag, dem 8. März, von 13 bis ca. 17 Uhr auf dem Marktplatz informieren. „Wichtig ist uns, dass wir keine Aufläufe und Menschenansammlungen bilden“, so Trilling. Einzeln und individuell sollen Frauen angesprochen werden und sich eingeladen fühlen. Silvia Hoffmann bringt einige Kunstwerke mit, die Frauen während der Corona-Monate gefertigt haben und die Ausdruck ihres weiblichen Lebensgefühls sind. „Die kleinen Kunstwerke kann frau wunderbar im Vorübergehen betrachten und sich Inspiration und Bestärkung holen“, so Vereinsvorsitzende Silvia Hoffmann.

Herzlich begrüßt werden in gebührendem Abstand auch Frauen, die sich auf Initiative von Anja Röhl in diesen Wochen zu individuellen Spaziergängen getroffen haben und von ihren Erfahrungen berichten. Kleine Giveaways der Johanniter, die sich ebenfalls mit Abstand auf dem Marktplatz einfinden, nehmen diese Initiative auf. Ebenso dabei sein werden die Opferschutzbeauftragte der Polizei und der Verein Frauen helfen Frauen. „Und natürlich dürfen auch Blumen als Zeichen von Hoffnung und Wertschätzung für Frauen nicht fehlen“, meint Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling.

Speziell für den 8. März wurde der 10-minütige Film „Ohne uns läuft nichts – Superheldinnen am Limit“ in Kooperation mit der Landesgleichstellungsbeauftragten gedreht. Porträtiert wurden fünf Brandenburgerinnen, auf deren Schultern die Corona-Krise besonderes lastet – die „systemrelevant“ waren und sind: Eine Verkäuferin, eine Krankenschwester, eine Erzieherin, eine Frauenhausmitarbeiterin und die Fürstenwalder Marktfrau und Abgeordnete Christina Krüger. Der Film ist an diesem Tag in einer Dauerschleife am Stand auf dem Marktplatz zu sehen und wird über die Homepage und soziale Medien verbreitet.

Wir laden Sie ein, mit uns in diesem Jahr en passant – im Vorübergehen – ins Gespräch zu kommen und bitten Sie sehr herzlich, die Hygiene- und Abstandsregeln auch an diesem Feiertag für Frauen zu beachten.

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