Paule49 sucht Spender für Renovierung

Ivette und Andreas sind die zwei Aktiven im Stadtteiltreff im Paul-Frost-Ring, die sich nicht nur um die jungen, heranwachsenden Kinder und Jugendlichen kümmern, sondern zuweilen auch mit Rat und Tat die Erwachsenen beispielhaft unterstützen. Das große Paul-Frost-Ring-Kinderfest ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit und wird in jedem Jahr gemeinsam mit allen Bewohnern, Freunden und Gästen gefeiert.

Max & Tini bringen seit drei Jahren die Fröhlichkeit und die Aktivität mit. Sie haben es einfach drauf, die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie ihnen nicht nur ein Programm vorspielen, sondern mit den Kids gemeinsam ein wunderschönes Festprogramm auf die Beine stellen.

Die Feuerwehr aus Steinhöfel sorgte an diesem schönen Sonnentag mit ihrer Technik für Abwechslung. Die Kinder waren begeistert von der einmaligen Gelegenheit, mit dem Wasserstrahl, der aus dem Schlauch kam, das Ziel zu treffen. Gleichzeitig wird einem auch bewusst, wie stark und ausdauernd die Aktiven der Feuerwehr sein müssen, um den unter starkem Druck stehenden Schlauch sicher zu halten. An beiden vorbereiteten Stellen waren die versierten Feuerwehrleute den gesamten Tag über gefragt. Der Südklub sorgte mit Mathias Bogdan und Ingo an der selbstgebauten Drechselmaschine für Aufsehen – immerhin wurde diese, wie auch schon beim Waldfest in Fürstenwalde, mit Muskelkraft angetrieben. Da ist es natürlich spannend, es selbst einmal zu probieren. In luftige Höhen zu klettern, liegt den Kindern natürlich im Blut und unter professioneller Aufsicht war das auch kein Problem.

Das Jonglieren und der damit verbundene notwendige innere Ruhe mag für die Erwachsenen ein Segen sein, die Kinder mit ihrem natürlichen Spieltrieb waren hier in ihrem Element. Und dann ging es schon ab auf die große Hüpfburg, die in jedem Jahr ein Muss ist. Der kleine und durch die Kinder selbst organisierte Flohmarkt war eine weitere Idee, die super funktioniert hat. Für die Jüngsten war an der Pumpe und dem Spielplatz ebenfalls viel Abwechslung. Ivette und Andreas sind immer wieder begeistert über den großen Zuspruch der vielen Bewohner des Viertels. Beide sind sich einig, dass sich das Aufgabenpotenzial erhöht hat und dass nur eine Stelle, die sie sich beide teilen, einfach nicht ausreicht, um effektiv mit vielen Projekten für die Kinder zu arbeiten.

Seit gut einem Jahr findet im „Paule 49“ auch ein Generationswechsel statt. Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren stellen ganz andere Ansprüche, aber es erfordert halt auch mehr Aufmerksamkeit. Die Kids von heute sind ganz anders drauf, wenn es nach ihnen ginge, dann könnte das „Paule 49“ bis 21 Uhr aufhaben. Ganz das Gegenteil wird aber die Zukunft sein. Man überlegt, die Öffnungszeiten zu verändern. Der Vormittag nimmt immer mehr an Attraktivität zu, hier kommen junge Erwachsenen und Eltern, die oft zwischenmenschlichen Rat suchen. Man fragt halt lieber einen Freund als einen Fremden. Ein großes Projekt steht demnächst im „Paule 49“ an: Helfer wird es bestimmt zur Genüge geben, und wenn es um Umgestaltung geht sind die Kids dran. Gesucht werden aber noch Farbutensilien und Farbe in rauen Mengen. Sollte sich also jemand hier angesprochen fühlen und etwas spenden wollen: Melden Sie sich einfach im „Paule 49“, Paul-Frost-Ring 49, Fürstenwalde/Spree, Tel. 03361/312706.

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