Bündnispartner waren hellauf begeistert

Verkehrssicherheit ist immer wieder ein wichtiges Thema und geht uns alle an. Die Unwissenheit und Unkenntnis der wichtigsten Regeln im Straßenverkehr verstärkten den Ansatz, dagegen etwas zu tun. Dafür hat das Lokale Bündnis für Familie gemeinsam mit der Stadt Fürstenwalde am letzten Samstag den „Tag der Verkehrssicherheit“ veranstaltet – mit einem beachtlichen Erfolg. Denn viele Familien waren gekommen, die dem Ansatz der Verkehrssicherheit ebenfalls Sorge tragen wollten.

Auf dem Sportplatz der e.dis Arena in Fürstenwalde war genügend Platz für alle Akteure und Gäste. Die Feuerwehr, die auch mit von der Partie war, zeigte nicht nur ihre Technik und deren Handhabung, sondern auch den toten Winkel, der oftmals zu schlimmen Unfällen führen kann. Besonders für Fahrradfahrer jeden Alters kann dieser Umstand tödlich sein, also hilft vorbeugend nur die Kenntnis, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält.

Die Polizei war mit ihrem Präventionsmobil sowie mit dem Codiergerät für die Fahrräder vor Ort. Besonderes Augenmerk verwandten die Ordnungshüter darauf, zu zeigen, was passiert, wenn man sich mit seinem Fahrzeug überschlägt. Mittels eines Überschlagsimulator zeigten sie, wie man sich aus einem Auto vorsichtig und mit Bedacht befreien kann. Stefan Wichary, Erster Beigeordneter der Stadt Fürstenwalde, nutzte die Gelegenheit, dies mit der stellvertretenden Schulleiterin des Rahn Education Campus, Denise Piur, gleich mal auszuprobieren und beide waren sich einig: Das möchte man nicht erleben.

Zum Lokalem Bündnis gehört auch die Barmer, die sich mit vielen Informationen rund um die Gesundheit und einer reaktionsschnellen Aktivitätswand beteiligte. Dort musste man sich konzentriert auf leuchtende Punkte fixieren und schnell drücken. Das Deutsche Rote Kreuz hatte zudem die Aufgabe der Ersten Hilfe übernommen und zeigt das anhand vieler Beispiele. Und die Verkehrswacht hatte einen Roller- und Fahrradparcours vorbereitet.

Für die Kinder brachte das nicht nur die Aufwendung ihrer ganzen Geschicklichkeit mit sich, sondern auch das Fahren nach den aktuellen Verkehrsregeln, denn damit nahmen es die Kollegen der Verkehrswacht sehr genau. Die Moderation übernahm die Yellicat, die mit Spaß und Fun den Tag toll begleitete. Die Diakonie brachte mit Zuckerwatte die Kinderaugen zum Leuchten und die Fachoberschule des Rahn Education Campus hatte eine Teststrecke zur Wahrnehmung im Ertasten aufgestellt, außerdem waren die Unterschiede auf zwei gleich wirkenden Bildern zu suchen. Das Bündnis für Familie bastelte und hatte Brillen mit unterschiedlichen Effekten organisiert, die zeigten, wie man sich fühlt, wenn zu viel Alkohol im Spiel ist. Und so war dieser Tag für alle Teilnehmer nicht nur spannend und kurzweilig, sondern  ausgesprochen lehrreich.

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