Ausstellung über das Halbleiterwerk Frankfurt (Oder)

Wie das Halbleiterwerk in Frankfurt (Oder) die Stadt und die Region zwischen 1959 und 1990 prägte, ist Thema der Ausstellung „Menschen Maschinen Mikroelektronik. Industriekultur am Beispiel des Halbleiterwerks Frankfurt (Oder)“, die am Sonntag, dem 17. Oktober, im Frankfurter Stadtarchiv eröffnet wird. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und dem Frankfurter Stadtarchiv.In einem Seminar unter Leitung der Wirtschaftshistorikerin Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger haben Viadrina-Studierende gemeinsam mit Mitarbeitenden des Stadtarchivs die Schau konzipiert und mit Materialien aus der Sammlung des Archivs erarbeitet. „Wir wollen die Verflechtung zwischen Werk und Stadt zeigen und veranschaulichen, wie sich die Gesellschaft um den VEB herum organisierte“, skizziert Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger das Anliegen.

Die Ausstellung betrachtet dafür unter anderem sportliche und kulturelle Aktivitäten um das Halbleiterwerk, internationale Einflüsse und das Wirken der SED im Arbeitsalltag Anlässlich der Ausstellungseröffnung sind Interessierte eingeladen, am Sonntag, dem 17. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr an stündlichen Führungen teilzunehmen. Eine Anmeldung unter stadtarchiv@frankfurt-oder.de oder Tel. 0335/5524300 ist erforderlich. Die Ausstellung wird zudem begleitet durch Vorträge von Forschenden der Europa-Universität, jeweils mit Diskussion und anschließender Führung. Folgende Termine sind geplant:

10. November, 17 Uhr

„Das Halbleiterwerk und seine Rolle in der Bezirksstadt Frankfurt (Oder)“. Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger

8. Dezember, 17 Uhr

„Halbleiter, Automatisierung und neue Bruchlinien in der Arbeitswelt der DDR (1970er und 1980er Jahre)“. Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Klaus Weber und Florian Schwabe

19. Januar, 17 Uhr

„Außenhandel als Innovationsbarriere. Technologieimporte in der DDR-Mikroelektronik“. Vortrag mit Diskussion von Dr. Falk Flade

Für alle Veranstaltungen gilt die Anmeldepflicht sowie die 3-G-Regel fett und rot machen. Die regulären Öffnungszeiten der Ausstellung sind: ab Dienstag, dem 19. Oktober bis Donnerstag, dem 28. Februar, jeweils dienstags bis donnerstags 9 Uhr bis 18 Uhr. Aktuelle Informationen zur Ausstellung auf www.stadtarchiv-ffo.de

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