Übergriff im Schwapp

Ein Vorfall, den keiner braucht, erregt derzeit die Gemüter in Fürstenwalde. Im beliebten Spaßbad Schwapp hat es einen Übergriff in der Umkleidekabine gegeben. Die Familie, um die es hier geht, kommt seit Jahren und nutzt dieses Bad zur sportlichen Fitness. Sie waren gerade dabei, sich für das Schwimmen umzuziehen, als sie sich plötzlich mit einer wilden Meute Menschen in einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung befanden. Das ging so schnell, dass sie gar nicht wussten, wie ihnen geschieht, so ihre Schilderung.

Der Vorfall wurde unmittelbar danach zur Anzeige gebracht und die Polizei ermittelt derzeit fieberhaft, um diese Tat schnellstmöglich aufzuklären. Im Rahmen des Bürgermeistergesprächs am vergangenen Mittwoch zeigte sich das Stadtoberhaupt der Domstadt empört und zugleich betroffen über diesen Übergriff und stellte klar, dass man derartiges Benehmen nicht dulden werde. Es gibt klare Grenzen des Zusammenlebens, die Täter haben sie überschritten. Zu der Vermutung, dass es sich hierbei etwa um Täter mit Migrationshintergrund handele, wollte man sich zum derzeitigen Ermittlungsstand nicht äußern.

Es kursieren einfach zu viele Halbwahrheiten und Spekulationen und man wolle einfach die Ermittlungsergebnisse der Polizei abwarten. Im weiteren Verlauf hatte Matthias Rudolph darauf gedrungen, sich mit der Familie zu treffen, um sich persönlich ein Bild zu den Umständen machen zu können. Es war informativ, so konnte man aus dem Büro des Bürgermeisters am gestrigen Donnerstag hören.  

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