Weitere fünf Jahre im Ehrenamt

Einstimmig wählten die Stadtverordneten in der Gerhardt-Hauptmann-Stadt Erkner Manfred Preis zum Schiedsmann. Ununterbrochen hat er dieses Ehrenamt damit seit 1999 inne.

Manfred Preis wurde für eine weitere fünfjährige Amtszeit bestätigt. Qualifiziert hat sich Manfred Preis für dieses Ehrenamt durch zahlreiche Weiterbildungen, durch seine Arbeit als Schöffe am Amtsgericht und auch als Schiedsmann im Amt Altlandsberg.

Die Aufgaben des Schiedsmannes und der Schiedsfrau sind, Konflikte zu schlichten oder gar völlig auszuräumen. Dies ist möglich z.B. bei Beleidigungen, leichter Körperverletzung, Geldforderungen und übler Nachrede. Meist geht es in den Gesprächen der Schiedsmänner oder der Schiedsfrauen jedoch um Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Dies können der kuriose Heckenschnitt sein, ein über dem Gartenzaum hängender Ast oder gar auch die nicht erledigte Dachrinnenreinigung und ihre Folgen. Eine Schiedsperson löst solche Konflikte durch Gespräche mit beiden Parteien an einem Tisch. Der Schiedsmann oder die Schiedsfrau vermitteln, bevor der Klageweg gegangen wird, und sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass Konflikte erst gar nicht vor einem Gericht verhandelt werden müssen. Durch ihre Arbeit entlasten sie die Justiz.

Erkners Schiedsmann Manfred Preis und die stellvertretende Schiedsfrau Karin Totel laden jeden zweiten Donnerstag im Monat in den Schulungsraum der Stadthalle, an der Julius-Rütgers-Straße 4, ein. Von 18 Uhr bis 19 Uhr ist ein Besuch ohne Anmeldung möglich, ab 19 Uhr nach vorheriger Absprache. Terminvereinbarungen oder Gespräche außerhalb der genannten Sprechzeiten sind möglich.

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