Potenzielle Erweiterungen der Produktionspalette

    Bei der diesjährigen Sommerakademie im Studiengang „Ökolandbau und Vermarktung“ der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wurden 15 Projekte aus der Praxis vorgestellt. Studierende haben im Praxismodul mit Betrieben aus Brandenburg und Berlin zusammengearbeitet und gemeinsam Lösungen erarbeitet.

    „Es ist neben dem Ergebnis, auch der Prozess, der zählt“, sagt Dr. Henrike Rieken, Organisatorin der jährlich stattfindenden Sommerakademie. Studierende des 2. Semesters im Studiengang „Ökolandbau und Vermarktung“ haben sich seit März dieses Jahres im Praxismodul mit Fragestellungen von Betrieben aus Brandenburg und Berlin auseinandergesetzt.

    Dabei ging es bspw. um potenzielle Erweiterungen der Produktionspalette auf den Betrieben, Untersuchungen von Ursachen von schwachen Böden oder Wirtschaftlichkeit von bestehenden Betriebszweigen. „Seit 14 Jahren arbeiten wir mit verschiedenen regionalen Betrieben zusammen, in diesem Jahr wurden 15 Projekte als Gemeinschaftsarbeit zwischen den Studierenden, Dozierenden und Betrieben umgesetzt“, berichtet Henrike Rieken, die Modulverantwortliche des Moduls ist und vergangenes Jahr mit ihrem Team den deutschlandweit renommierten Lehrpreis Ars-legendi Preis erhalten hat.

    In dieser Woche stellten die studentischen Gruppen ihre Ergebnisse vor, die individueller nicht hätten sein können. Ein Bauernhof im Oderbruch möchte gern den Direktverkauf von Milch etablieren, während eine Walnussmeisterei in Privatbesitz befindliche Walnussbäume im nördlichen Brandenburg kartieren möchte, ein anderer Hof möchte für einen künftigen Bildungslehrpfad zu regionalen Kultur- und Heilpflanzen eine Kräuterspirale im Barnim bauen.

    „Projektideen wie diese wurden von Studierenden mit den Betriebsleiter/innen diskutiert und konnten teils in Gänze umgesetzt werden. Die Dozierenden begleiten die Prozesse und stehen beratend allen Beteiligten zur Seite. Diese Verzahnung von Praxis, Lehre und Transfer ist essenzieller Bestandteil des Moduls“, betont Henrike Rieken.

    Hinweis zum Studium „Ökolandbau und Vermarktung“

    Zum Abschluss der Sommerakademie wird allen Studieninteressierten ein Infogespräch auf dem Stadtcampus der HNEE angeboten. Darüber hinaus ist es möglich, sich noch bis zum 15. Juli für den Bachelorstudiengang „Ökolandbau und Vermarktung“ zu bewerben. Weitere Infos unter: www.hnee.de

    Über das InnoForum

    Das Netzwerk InnoForum Ökolandbau Brandenburg, welches an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Ebers-walde angebunden ist, ist die Grundlage für die Durchführung des Moduls „Projekt Studienpartner Ökobetrieb“ und der Sommerakademie. Es bietet für Akteure der Wirtschaft und Wissenschaft eine offene Plattform, um sich gegenseitig auszutauschen, neue Lösungen zu finden und auszuprobieren.

    Hier versammeln sich Praktiker/innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Ökolandbau Brandenburgs, deren Fragestellungen zusammen mit Studierenden oder in Forschungsprojekten bearbeitet werden. Das InnoForum gibt es seit Beginn des Studiengangs 2004. Mehr Infos unter www.innoforum-brandenburg.de

    Über den Ars legendi-Preis:

    Der seit 2006 vergebene Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses unterstreichen. Es ist die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich der universitären Lehre.

    Der Preis soll einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Hochschullehrern, Didaktikern, Studierenden sowie Sozialpartnern. www.stifterverband.org

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