Herzliche Begrüßung vor dem Rathaus

Am gestrigen Vormittag machte die „Lesbischwuletour“ Station in Erkner. Sie tourt derzeit durch den gesamten Landkreis und zeigt nicht nur Flagge, sondern sucht das Gespräch mit den Bürgern der Gemeinden und hofft auf deren offenes Wort auf Augenhöhe. Ihre Aufklärungs-und Antidiskriminierungskampagne beschäftigt sich mit dem Themenfeld sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im ländlichen Raum und hat zum Ziel, den gesellschaftlichen Dialog über die Vielfalt verschiedener Lebensweise zu fördern und somit zu einem besseren Verständnis und gegenseitigem Respekt beizutragen. Herzlich willkommen geheißen wurden sie in Erkner durch den Bürgermeister der Stadt, Henryk Pilz. Vor dem Rathaus entwickelte sich derweilen ein tolles offenes Gespräch. Wenn sich alle Menschen etwas toleranter zu dem jeweiligen Gegenüber verhalten würden, dann wäre dies in unserer Gesellschaft kein Thema, so Henryk Pilz. Er verfolgt dabei eine eigene Richtung und findet, dass jeder so sein sollte, wie er es möchte. Demjenigen einen Vorwurf zu machen, nur weil er oder sie ebenso ist, hält er für keine Option. Ausgrenzung und das unausgesprochene Wort wären in diesem Zusammenhang der falsche Weg. Für ihn sei wichtig, und er brachte da auch seine Verwaltung mit ins Spiel, dass die Mitarbeiter nicht nach ihrer persönlichen Ausrichtung beurteilt werden, sondern ausschließlich nach ihrer fachlichen Kompetenz. Die Neigungen und sexuellen Ausrichtungen spielen überhaupt keine Rolle – das ist privat. Erkner ist vielfältig, bunt und zeigt sich tolerant. Mit dem Aufzug der Regenbogenfahne unterstrichen sie dieses Ansinnen.

Die LesBI*Schwule T*our im Osten.

 28. August, 10 – 16 Uhr: Frankfurt/Oder, Lenné-Passage

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