Eine museale Sammlung ist angekommen

Ein US-amerikanischer Sammler von Radiosonden, kleinen Kästchen, die Lufttemperatur und Luftfeuchte, auch Luftdruck, an einem Ballon hängend bis in Höhen von über 30 km messen können, hat vor über zwei Jahren kundgetan, dass er wegen Umzugs die gesamte über 30 Jahre vervollständigte Sammlung, die auch Bücher, Broschüren, Briefmarken u.a.m. zum Thema enthält, u.a. auch Wetterraketen, abgeben möchte. Auch wegen abzusehender hoher Transportkosten zögerte das Lindenberger Wettermuseum zunächst. Doch dann fanden sich Unterstützer. Im April dieses Jahres war klar, das Ministerium fürLandwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg fördert das Kauf- und Umzugsprojekt aus der Konzessionsabgabe Lotto anteilig.

Der Verein Wettermuseum e.V. konnte sich später ebenfalls bei der Sparkasse Oder-Spree bedanken, die auch einen Anteil der Kosten übernahm. Und das „Radiosonde Museum of North America” war noch nicht anderweitig vergeben.
Also wurde der Handel perfekt gemacht. Der Abgebende Cliff Lawson verpackte alles im August, dann ging es von Water Valley im US-Bundesstaat Mississippi zum Ostküstenhafen Savannah, von dort nach einigen Wochen mit dem Containerschiff Hudsen Express nach Hamburg. Am vergangenen Donnerstag trafen nun endlich die Transportbehälter, die über 40 Kartons und einige Spezialbehälter enthielten, in Lindenberg ein.

Das Museumsteam machte sich sofort ans Auspacken, schrittweise sollen ab kommenden Jahres auch die Besucherinnen und Besucher erfahren, was da Cliff Lawson zusammengetragen hat. Auch seiner Webseite www.radiosondemuseum.org, die den umfangreichen Sammelbestand dokumentiert, wird zum Wettermuseum in Lindenberg umziehen und erhalten bleiben.

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