Aktion NABU und Integrationsprojekt Communis

Eine bunte Mischung aus Schülern, Jugendlichen mit Fluchterfahrung, Lehrern und NABU-Mitgliedern krempelte am Samstagvormittag ihre Ärmel hoch und befreite das Spreeufer von Abfall.
„Wir vom Integrationsprojekt Communis glauben, dass die Schöpfungsbewahrung, also Naturschutz, keine Grenzen kennt: Weder Landesgrenzen noch konfessionelle“, sagte Herr von Zansen, Lehrer am Bernhardinum, bei der Andacht in der St. Marien-Domgemeinde zu Beginn.  Deshalb sei das Projekt gerne der Einladung des Naturschutzbundes gefolgt. Insgesamt sammelten 30 Paar engagierte Hände zu beiden Seiten der Spree das Ufer, den Radweg, und den Waldrand ab. Dabei war von achtlos weggeworfenem Müll bis zu illegal entsorgtem Schrott vieles dabei: reichlich Verpackungsmüll, Glasflaschen, Zigarettenstummel, einzelne Schuhe, verschiedene Metallgegenstände, Fahrradteile… Besonders kurios: Die Schüler buddelten einen alten Autositz aus und bargen einen verrosteten Kühlergrill sowie einen rostigen Einkaufswagen. Leider fand sich auch allerlei Angelzubehör am Ufer und im Gebüsch.  „Leider besteht ein Bedarf an weiteren Müllsammelaktionen, denn wir konnten am Samstag gar nicht alles bergen was an Ufer und Waldrand verteilt liegt. Und dann würden wir uns ehrlich freuen, viele von jenen Menschen an unserer Seite zu haben, die uns für unseren Einsatz lobten“, sagte Frau Renken vom NABU. Nach dieser Müllsammelaktion, die anlässlich des World und Coastal Cleanup Days stattfand, ist das Spreeufer von Fürstenwalde in Richtung Große Tränke aber nun schon ein gutes Stück sauberer und alle Beteiligten hoffen, dass das künftig so bleibt.
NABU-Fürstenwalde und Integrationsprojekt Communis

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