Brau- und Oldtimerfreunde lassen es krachen

Strahlender Sonnenschein – das war genau das Wetter, das sich die Organisatoren gewünscht hatten. Die Fürstenwalder Braufreunde e.V. & der Oldtimerclub „Die Legende“ e.V. hatten im vergangenen Jahr das Fest aus der Taufe gehoben. Und wie man sehen konnte, ist die Kombination genau richtig. Es ist immer wieder eine Gelegenheit für viele Freunde und Familien, den Tag zünftig zu begehen. Zum einen hatten die Oldtimerfreunde wieder ein Parcours sehenswerter Raritäten organisiert, die fast den gesamten Marktplatz einnahmen. Und zum anderen hatten die Braufreund zwischen dem Alten Rathaus und dem Modekaufhaus Moses in geschützter Atmosphäre ihre Definition von einem Rondell an Gemütlichkeit platziert. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Band, die dem Tag eine besondere Note verlieh, nicht zu vergessen das Löschboot der Feuerwehr Fürstenwalde nebst Grillstation und natürlich die starkumlagerte Bierzapfstation des „Rathausbräu“, die noch für ein Highlight sorgte. Die Enthusiasten und Fans der Oldtimerszene, die hier in der Region stark vertreten ist, waren wieder einmal zur Höchstform aufgelaufen und mit ihren liebevoll restaurierten Fahrzeugen gekommen. Die Gespräche waren von vielfältigen Themen geprägt und sehr interessant. Und wenn es mal wieder kompliziert wird, ist die Hilfe untereinander kein Problem, denn in der Regel hat immer einer der Oldtimerfans eine hilfreiche Idee. Viele Gäste hatten den Tag genutzt, den Oldtimern auf die Pelle zu rücken und zu fotografieren, was das Zeug hält. Kurz vor Beginn der Ausfahrt des Oldtimerclubs „Die Legende“ e.V., der sich wieder eine besondere Route sich ausgedacht hatte, mit Halt in Spreenhagen und im Weiteren mit einem Besuch des Wettermuseums in Lindenberg, wurde es noch spannend. Die Fürstenwalder Braufreunde riefen zum Anstich des ersten Maibocks der Saison, das Braumeister Oliver Wittkopf schon vor einiger Zeit angesetzt hatte, da es reifen muss. Es bedurfte schon einer gehörigen Portion „Vitamin B“, wenn man schon im Vorfeld hätte probieren wollen. Brandenburgs Bierkönigin Anne Mulinski, übrigens aus Fürstenwalde, hatte hierfür das richtige Werkzeug zur Hand und schlug mit kräftigen Schlägen das Fass an. Nun gab es für die Gäste kein Halten mehr. Bockfreibier ist ja eher selten, umso mehr machte es Spaß. Gleich im Anschluss ging es los mit „Zündung an“ und die Oldtimerfreunde machten sich mit viel Gehupe, fetzigem Sound und lautem „Tatütata“ auf ihre Tour. Die Fürstenwalder Braufreunde ließen indes nichts anbrennen und feierten mit ihren Gästen den ganzen Tag weiter und genossen das Wetter bis zur letzten Minute.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X