Mit Fleiß & Engagement kann man alles erreichen

Das Abitur ist die Krönung eines Lern- und Lehrprozesses und für Lehrer und Schüler gleichermaßen eine große Herausforderung.

In der letzten Woche war es wieder soweit: Im feierlichen Rahmen und festverankert in der Tradition der Fachoberschule wurden die Abiturzeugnisse im Theater am See in Bad Saarow verliehen. Der Rahn Education Campus am Spreebogen, wie er seit Anfang des Jahres genannt wird, hält an diesen schönen Traditionen fest. Schulleiter Philipp Schittek eröffnete die Zeremonie und ließ die Abiturienten, die jetzt durch Eltern, Freunde und das versammelte Lehrerkollegium gefeiert werden sollten, den Saal betreten. Philipp Schittek sprach in seiner kurzen, aber wie immer sehr knackigen Rede, die natürlich auch in diesem Jahr wieder ein Hörgenuss war, über die neue Bezeichnung „Rahn Education Campus am Spreebogen“, der alle Einrichtungen der Rahn Dittrich Group in Fürstenwalde unter diesem neuen Namen vereinigt. Darüber hinaus ermahnte er auf seine charmante Art und Weise die Abiturienten, aber auch die Gäste, ihre Handys ausnahmsweise einmal auf lautlos zu stellen, was natürlich bei den Smartphone-Liebhabern – Jung wie Alt – ein lauthalses Lachen auslöste. Man fühlte sich sofort wie in der Schule! Revue passieren ließ Philipp Schittek auch den aktuell besonders beliebten Serienhit seiner Abiturienten: Zum Soundtrack von „Game of Thrones“ betraten sie den Festsaal – da könnte man im nächsten Jahr auf jeden Fall noch nachlegen und das Genre wechseln. Den musikalischen Background übernahmen Leonard Lieback und Luca Josephine Schumann, die am Klavier der Zeremonie einen musikalisch-feierlichen Rahmen verliehen. Iris Engländer, die Leiterin des Bildungsmanagements der Rahn Education, die eigens aus Leipzig gekommen war, übermittelte die Grußworte der Geschäftsführung und sagte, dass die Abiturienten stolz sein können über ihr erreichtes Ziel und dass man sie herzlich für ihren Erfolg beglückwünsche. Hierbei sollte man auch nicht vergessen, dass das entgegengebrachte Vertrauen der Eltern an die Lehrerschaft und den Verbund der Schule maßgeblich dazu beigetragen habe, dass nun hier 47 Abiturienten voller Freude über das Erreichte vor ihren stolzen Familien stünden. Darüber hinaus war Iris Engländer etwas traurig: „Auch in diesem Jahr wird es eine Veränderung in der Schulleitung geben. Wir verabschieden mit dem Ende dieses Schuljahres den stellvertretenen Schulleiter Gunter Meinhardt, der sich neuen Herausforderungen stellen wird.“ Iris Engländer und auch das Lehrerkollegium bedauern das sehr, da es immer ein konstruktives Miteinander gab und die Zusammenarbeit im guten Einklang verlief. „Aber“, so Iris Engländer, „der Schmerz weicht dem Neuanfang, die neue Kollegin, die ab dem nächsten Schuljahr die Stellvertretung annimmt, ist Denise Piur. Die Ziele sind hoch gesteckt und wie man sie aus der Vergangenheit kennt, wird sie die Herausforderung annehmen und die Leitung in gewohnter Qualität in jedem Falle meistern.“ Begeistert zeigte Iris Engländer über die besten Abiturienten, die mit ihren Notendurchschnitten gezeigt haben, dass mit viel Fleiß und Engagement alles zu erreichen ist. Schittek, der sich dann noch einmal zu Wort meldete, sagte kurz vor Beginn der feierlichen Zeugnisübergabe, dass er in diesem Jahr nicht in die Vergangenheit, sondern eher in die Zukunft  schauen möchte: „Ein guter Rat kann viel Wert sein, wenn man ihn beherzigt oder wenigstens mal an ihn denkt und vor allem nachdenkt.“ Diesen Gedanke machte er fest an einer Begebenheit aus seiner Jugend: Eine besondere Erinnerung ist nie verblasst. Sein Vater war Kaufmann und er sollte es ihm gleichtun. Doch Philipp Schittek hatte andere Pläne, er wollte ausbrechen, was ihm auch gelang. Und sein Vater gab ihm mit auf dem Weg: „Tu, was Dir Spaß macht, ergreife einen Beruf, der dich erfüllt, und wenn du bemerkst, dass alles zu deiner Zufriedenheit ist, dann bist du angekommen“ Diesen Rat hat er befolgt und er ist angekommen –sicherlich manchmal auf Umwegen, und es brauchte auch seine Zeit. Man muss eben aus seinen Fehlern lernen können, um seinen Weg zu finden. Diesen Rat gab er den Abiturienten weiter in der Hoffnung, dass auch sie ihren Weg finden mögen.

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