Fürstenwalder Kinder turnen

Akteure des Lokalen Bündnisses für Familie schritten am Mittwoch zur Tat: 10 Jahre „Kinderturntag“ sind schon eine Meisterleistung. Susann Gehrke, Chefin der Barmer, war auch ganz überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Sie kann sich an die Anfänge noch gut erinnern. Der Ablauf war bei dem ersten Mal noch etwas holprig und noch nicht so durchgeplant wie heute. Beispiele gibt es dafür genug, so hatte sie in der Anfangszeit des Kinderturntags das Erwärmen sowie die Begrüßung noch allein durchgeführt. Als sich der Erfolg dann herumsprach und es immer mehr Kinder wurden, war sehr schnell klar, das helfende Hände gebraucht würden. So kam die Fachoberschule Sozialwesen der Rahnschule mit dazu und stellt bis heute Schüler bereit, die sich an den einzelnen Stationen um die Kinder kümmern. „Die Stadt Fürstenwalde hat eigens für dieses Jubiläum einen kleinen Rucksack für jedes Kind anfertigen lassen“, erzählte Katja Dost, die sich in der Stadtverwaltung um Inhaltliches des Bereiches Familie, Soziales und Bildung kümmert, „mit einem schönen Spruch ‚10. Kinderturntag Fürstenwalde – Ich war dabei!‘ nebst dem Stadtmaskottchen Waldemar und den Unterstützern des Tages.

Die BSG Pneumant gehört ebenfalls zu den Partnern des Kinderturntages und kümmert sich um die Erwärmung der kleinen Sportler in der Pneumant Sporthalle. Mit lustigen Übungen und dem Stadtmaskottchen waren die Kinderherzen ruckzuck gewonnen. 250 Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren nutzten den Vormittag, um an 7 Stationen ihre Übungen zu machen: auf einem Bein stehen, Balancieren oder Hüpfsprung. Der Abschluss des 10. Kinderturntages bildete dann für jede Kita ein 4-Minuten-Lauf. Und bei so viel Sport kam nun Edeka ins Spiel: Sie stellten ein umfangreiches Angebot an Obst & Gemüse sowie Säfte und Wasser für die kleinen Sportler bereit. Und zum krönenden Abschluss gab es für jedes Kind eine Urkunde, die bestätigt, dass es am Kinderturntag erfolgreich teilgenommen hat. Dieser Tag ist auch eine kleine Leistungsprüfung und nicht zu unterschätzen, schließlich steht der Weg in die Schule, also ein weiterer Meilenstein für die Kinder, unmittelbar bevor. Für die Eltern ist das ein Leistungsnachweis und kann helfen, Probleme zu erkennen und diese wirksam zu bekämpfen.

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