Ein Traum von Helene wurde wahr

Bis zum 30. Juni wurde mit dem Kauf der Johanniter Kirschbrause die „Aktion Kinderwünsche“ unterstützt. Das Projekt erfüllt lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen einen Herzenswunsch, so auch den Wunsch von Helene Roy und ihrer Familie aus Fürstenwalde.
Seit der operativen Entfernung eines Gehirntumors im Alter von 11 Monaten kann Helene weder sprechen noch laufen. Die nunmehr 9 Jahre alte Helene geht sehr gern mit ihrer Mutti auf den Spielplatz zum Schaukeln, denn die Bewegung tut ihr gut, da sie normalerweise sonst nur im Rollstuhl sitzt.
Helene hat sich von ganzem Herzen eine schöne Nestschaukel gewünscht – und dieser besondere Herzenswunsch konnte dank zahlreicher Spenden nun am 22. Juli endlich wahr werden. Helene war sehr aufgeregt, als sie beobachten konnte, wie ihr Papa und Eileen Samol, Mitarbeiterin der Johanniter und stete Begleiterin der Familie Roy, die Schaukel für sie aufbauten.
Zu dem feierlichen Anlass kamen auch einige der Spender, wie Herr und Frau Schuster aus Grunow bei Beeskow und Familie Knorrek aus Bad Saarow, die jeweils 200 Euro für Helene und ihren Herzenswunsch spendeten. Alle konnten miterleben, wie sehr sich Helene über die Nestschaukel freute, wie ihre Augen strahlten, und das zauberte auch allen anderen Beteiligten, den Familienmitgliedern, den lieben Spendern sowie den Mitarbeitern der Johanniter, ein glückliches Lächeln ins Gesicht.
Helene genoss es sehr, mit ihrem kleinen Bruder Friedrich in der Nestschaukel zu schaukeln und sie wollte gar nicht mehr dort raus. Die Freude war eine ganz besondere, denn sie kam von ganzem Herzen, das konnte jeder sehen und spüren.
Natürlich gebührt auch allen anderen Spendern, die diesen großen Herzenswunsch wahr werden ließen, ein ganz großes Dankeschön. Die Schaukel hat 1.165,00 Euro gekostet und konnte durch ein Benefizkonzert der Bundeswehr und die weiteren Spenden finanziert werden. Alle wünschen Helene von Herzen für die Zukunft alles Gute und ganz viel Spaß beim Schaukeln in ihrer schönen Nestschaukel.
Eileen Samol sagte noch zum Schluss: „Es können gerne wieder Herzenswünsche benannt werden, man soll sich ruhig trauen.“
Die Johanniter suchen darüber hinaus weiterhin ehrenamtliche Mitarbeiter, die in der Zukunft das Kinderhospiz unterstützen wollen.

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