Parlamentspräsidentin Britta Stark hat Kinder und Jugendliche davor gewarnt, den Wahrheitsgehalt von Web-Inhalten vorauszusetzen. Zum Brandenburger Aktionstag anlässlich des weltweiten Safer Internet Day begrüßte sie als Schirmherrin mehr als 90 Grundschülerinnen und Grundschüler im Landtag. Sie forderte die Mädchen und Jungen auf, im Internet verbreitete Aussagen und Meldungen stets kritisch zu hinterfragen. Das diesjährige Motto des Aktionstages lautet „Sicher im Netz – was Kinder wollen“. Nach vorangegangen Projekttagen in den Schulen präsentieren die Mädchen und Jungen ihre Ergebnisse Abgeordneten des Landtages sowie Experten des Bildungsministeriums und des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin- Brandenburg (LISUM). Die Grundschülerinnen und -schüler haben Webseiten erstellt, Roboter gebastelt und programmiert sowie Filme gedreht. An zwei Schulen wurden „Internet-Parteien“ wie die „Schülernetzpartei“ gegründet – auch die „Wahlwerbespots“ werden im Landtag gezeigt. An die besonders jungen Benutzer gewandt, sagte sie: „Es ist sehr wichtig, genau hinzuschauen, wer die Nachricht geschrieben hat und ob eine Meinung durch Fakten begründet ist oder nur ein Gerücht verbreitet wird. Eine reißerische Überschrift,  drastische Fotos und jede Menge Likes sollten selbstbewussten und kritischen Nutzerinnen und Nutzern zu denken geben.“

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