Ab dem 1. Juli  erhöht sich der Kinderzuschlag um 20 Euro. Eltern mit geringem Einkommen können nun auf Antrag monatlich bis zu 160 Euro zusätzlich zum Kindergeld erhalten. Dazu sagt Familienministerin Diana Golze: „Die Erhöhung des Kinderzuschlags ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Familien mit geringem Einkommen zu unterstützen. Sie haben zukünftig etwas mehr Geld zur Verfügung. Allerdings ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Um Kinderarmut wirksam und dauerhaft zu bekämpfen, bedarf es größerer Anstrengungen des Bundes bei den Leistungen für Familien. Familien benötigen mehr als staatliche Unterstützungsleistungen. Eltern müssen über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Das heißt, Mütter und Väter brauchen sozialversicherungspflichtige und gut bezahlte Jobs mit einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld. Besonders für Alleinerziehende ist die tatsächliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer noch eine große Herausforderung. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sind wir ein gutes Stück vorangekommen, auf diesem Weg muss es weitergehen. Das Mindestlohngesetz muss auch über den gerade verkündeten Vorschlag zur Anhebung hinaus kontinuierlich weiterentwickelt werden. Das gilt auch für den Kinderzuschlag. Diesen auch hinsichtlich seiner Ausgestaltung weiterzuentwickeln haben die Jugend- und Familienminister der Länder auf ihrer Konferenz Anfang Juni in Dresden mit Nachdruck von der Bundesregierung gefordert.“

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