Reibungsloser Wechsel vollzogen

Für einen reibungslosen Wechsel im östlich an Fürstenwalde angrenzenden Kehrbezirk hat der Landkreis Oder-Spree gesorgt: Auf Edwin Mäder, der am Monatsende in den Ruhestand geht, folgt mit Wirkung zum 1. Juli Roy Köppen als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger. Er erhielt am Mittwoch vergangener Woche von Walter Schottler, dem amtierenden Leiter des Ordnungsamtes, die Urkunde zum Amtsantritt. Roy Köppen ist damit künftig zuständig für fast 3.000 Haushalte in den Orten bzw. Ortsteilen Alt Madlitz, Berkenbrück, Briesen (Mark), Falkenberg, Jacobsdorf, Petersdorf, Sieversdorf und Haushalte am östlichen Stadtrand von Fürstenwalde. Insgesamt gehören zum Landkreis Oder-Spree 19 Kehrbezirke. Der jeweils für sieben Jahre amtlich bestellte Bezirksschornsteinfeger ist in seinem Kehrbezirk für die hoheitlichen Tätigkeiten verantwortlich. Dazu gehören unter anderem Bauabnahmen von Feuerstätten, der Erlass des Feuerstättenbescheides, das Führen der Kehrbücher, die Feuerstättenschau und die Überwachung der Eigentümerpflichten. Andere Aufgaben, wie das Kehren, Messen und Prüfen, darf überall jeder Schornsteinfegerbetrieb erbringen, der in der Handwerksrolle eingetragen ist. Der Kunde kann diese Aufträge frei vergeben, muss allerdings seinem zuständigen Bezirksschornsteinfeger den Nachweis über die Ausführung der Arbeiten zukommen lassen. Walter Schottler zeigte sich überzeugt davon, dass mit Roy Köppen ein erfahrener, sehr kompetenter und zuverlässiger Schornsteinfegermeister die Ausschreibung des Kehrbezirkes für sich entscheiden konnte. Dem Vorgänger Edwin Mäder, der 1976 seine Meisterprüfung abgelegt hat und der 1983 erstmals auf Probe zum Kehrbezirksinhaber bestellt wurde, dankte der Landkreis Oder-Spree für seine gute Arbeit über Jahrzehnte. „Sie haben miterlebt, wie aus einem traditionellen Handwerksbetrieb ein technologisch anspruchsvolles und ökologisch bedeutsames Handwerksunternehmen wurde und Sie mussten lernen, Verwaltungsakte zu erlassen“, schilderte der amtierende Ordnungsamtsleiter den tiefgreifenden Wandel des Berufsbildes. Dazu gehöre auch, dass der Computer mehr und mehr zum wichtigen Arbeitsgerät wurde. Geblieben sei über die Jahrzehnte das Image der Schornsteinfeger als Sinnbild für Glück. Viel davon wünschte Walter Schottler dem künftigen Ruheständler Edwin Mäder für den neuen Lebensabschnitt und Roy Köppen für den Start als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger in seinem neuen Kehrbezirk.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X