Tag der Mutter Erde

Was es alles für traditionelle Tage gibt, ist schon erstaunlich: Am 22. April begehen die Menschen in 175 Ländern den „Tag der Erde“ – auch in Fürstenwalde. Um das Bewusstsein zu schärfen, luden die Macher der Parkbühne ein. Der Tag sollte die Wertschätzung für die Natur stärken und dazu anregen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Wer weiß denn schon, wie eine Tomate oder ein Apfel frisch geerntet schmeckt? Sicherlich nur noch wenige. Darüber hinaus kaufen viele viel zu viel und keiner kann nachvollziehen, woher das Obst und Gemüse kommt und ob die Angaben auf den Verpackungen auch der Wahrheit entsprechen. Darum ist die Idee des Parkbühnenbetreibers Ricardo Liebsch so genial wie auch einfach. Man hatte einen Aufruf gestartet, essbare Sträucher und Kräuter zum Pflanzen auf dem Gelände der Parkbühne mitzubringen. Gleichzeitig gab es eine kleine Pflanzentauschbörse. Viele sind dem Aufruf gefolgt und brachten zahlreiche Beerensträucher und Kräuterpflanzen mit, die dann sogleich an ausgewählten Orten gepflanzt wurden.
„Wenn sie dann mal Früchte tragen“, so Ricardo Liebsch, „darf natürlich genascht werden.“

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