Sozialministerin ruft zur Beteiligung

Diana Golze ruft alle wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, sich an der Sozialwahl 2017 zu beteiligen. Diana Golze: „Wer wählt, entscheidet mit über die Zusammensetzung der Verwaltungsräte der Krankenkassen und der Vertreterversammlungen der Rentenversicherungsträger und der Unfallversicherungsträger. Die Brandenburgerinnen und Brandenburger können also darüber mitentscheiden, wer bei den Sozialversicherungsträgern ihre Interessen vertritt und wofür beispielsweise die Mittel ausgegeben werden. Ich empfehle: Nutzen Sie die Chance der politischen Teilhabe und machen Sie von Ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch.“

Durch die Stimmabgabe bei der Sozialwahl haben die Versicherten und Rentnerinnen und Rentner alle sechs Jahre die Möglichkeit, auf die Zusammensetzung der Selbstverwaltungsorgane – das sind die Parlamente der Sozialversicherungs-träger – Einfluss zu nehmen. Bei der Sozialwahl wählen die Versicherten und Rentnerinnen und Rentner ihre Vertreterinnen und Vertreter in diese Parlamente, die dann alle Grundsatzentscheidungen bei den Sozialversicherungsträgern treffen. So bestimmen sie neben der Satzung und den Finanzangelegenheiten auch, welche Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen gefördert bzw. übernommen werden sollen. Bei den Krankenkassen haben sie Einfluss darauf, welche Zusatzleistungen für Versicherte erbracht und ob Zusatzbeiträge erhoben werden sollen.  Die Wahlunterlagen für die Briefwahl wurden bundesweit an insgesamt 51 Millionen Wahlberechtigte verschickt, darunter an rund 1,7 Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger.

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