Living Library – „lebende Bücher“ laden ein zum Kennenlernen

In diesem Jahr ist die Fürstenwalder Stadtbibliothek erstmals Partner der Langen Nacht der Museen, die bereits zum 13. Mal begangen wird. Rund 1.000 Interessierte lassen sich die 10 Museen in unserer Region am Freitag, den 19. Mai, nicht entgehen.
Das Programm der Fürstenwalder Stadtbibliothek ist zweigeteilt und kann ohne besondere Zeiteingrenzungen besucht werden. „Die Living Library bildet dabei natürlich unser Hauptprogrammpunkt und wird um 18 Uhr starten, um den regulären Bibliotheksbetrieb nicht zu stören und bis ca. bis 21 Uhr gehen“, weiß Pascal Gräfe, verantwortlicher Mitarbeiter der Bibliothek für die Lange Nacht der Museen. Bei einer „Living Library“ werden in kleinen Gesprächsrunden (max. 2 bis 3 Personen/Runde) interessierte Menschen (Leser) und Bücher (Erzählende) zusammengebracht.
Leser und Buch können sich pro Gesprächsrunde ca. 20-30 Minuten aktiv unterhalten; über die Geschichte des Buches. Meist werden bei so einer Veranstaltung Stereotypen oder Menschen mit besonderen Berufen als lebende Bücher genommen, mit denen man sich im alltäglichen Leben nicht einfach so mal über deren Beruf und/oder Einstellung unterhalten kann oder eigentlich keinen Kontakt mit diesen Menschen pflegen würde. Bei dieser Living Library hat man konkret die Möglichkeit eine Unterhaltung zu führen mit einem: Seemann, Feuerwehrmann, einem Geistlichen ein Bundeswehrsoldat. Sowie zwei junge, syrische Menschen, die sich aktiv an der Integrationsarbeit in Fürstenwalde beteiligen ein Lehrer aus Syrien, ein junger Mann, der konkret über seinen Weg von Syrien nach Deutschland berichten wird und ein junger Perser, der seinen Bufdi-Dienst in der Domgemeinde/Eine Welt Projekt leistet. Diese Menschen stehen nicht nur für ihren „Stereotyp“, sondern sind vor allem Menschen, die eine oder viele interessante Geschichten zu erzählen haben, die wir als Zuhörer so noch nicht gehört haben! Und Fragen, die uns zu ihrem Thema schon immer einmal auf der Zunge gelegen haben, können hier gestellt werden!

Die Living Library findet statt in der Stadtbibliothek und bei gutem Wetter auf der Terrasse der Kulturfabrik. Darüber hinaus wird es noch eine Ausstellung zur Historie der Bibliothek sowie dem Gebäude geben.

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