Mit Hand, Herz & Kopf lernen

Vergangenen Samstag öffnete die Sonnengrundschule Fürstenwalde ihre Türen und bot einen aufschlussreichen Einblick für interessierte Eltern und Kinder. Die Schüler hatten dabei selbst kräftig mitgeholfen und für die Verpflegung der Gäste für eine prall mit Kuchen und Kaffee gefüllte Cafeteria gesorgt. Martina Süß, Lehrerin an der Schule, erklärte das Konzept der „Flex-Klassen“, welches an der Sonnengrundschule eine Besonderheit ist. Hierbei geht es, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, um einen flexibleren Einstieg des Kindes in das Schulsystem, sodass jedes Kind individuell zum richtigen Zeitpunkt in höhere Klassenstufen übergehen kann. Eingeschult können die kleinen Lernbegierigen schon mit 5 Jahren werden und somit in die Einstiegsphase eintreten, die an dieser Schule bis zu 3 Jahre andauern kann. In dieser Zeit werden die Kleinen auf ihre ganz eigenen Besonderheiten eingehend gefördert und begleitet, bis sie dann soweit sind, die Einstiegsphase zu verlassen und auf dem Weg des Lernens weiterzugehen. Die erste und zweite Klasse werden zusammen unterrichtet, wobei auf jedes Kind einzeln auf Lerntempo und Entwicklungsfortschritt eingegangen wird. Das System der Schule zeichnet sich durch die enge Verbundenheit mit aktiven, fächerübergreifenden Projekten und den Umgang mit differenzierten Arbeitsmitteln und Elementen aus der Natur aus. „Die Kinder sollen Dinge in die Hand nehmen“, so Martina Süß, als der kleine Benjamin gerade eifrig mit Kastanien rechnete und dabei auch schon großes Können unter Beweis stellte. Der Tag der offenen Tür sollte Eltern eine Möglichkeit bieten, sich zu informieren und Anregungen zu finden, wie man auch zu Hause auf spielerische und interessante Art mit den Kleinen lernen und sie auf die Schule vorbereiten kann. Natürlich durften sich die Kids in den Unterrichtsräumen umsehen und viele Dinge gleich einmal selbst ausprobieren, wobei ihnen Schüler und Lehrer helfend zur Seite standen.

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